Verlassene Dörfer bieten nun Immobilien zum Kauf – ein Neuanfang nach dem Tagebau
Verkaufsstart für Häuser aus Geisterdörfern - Verlassene Dörfer bieten nun Immobilien zum Kauf – ein Neuanfang nach dem Tagebau
Verkauf verlassener Immobilien in fünf deutschen Dörfern hat offiziell begonnen
Die fünf Ortschaften Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath, die einst wegen des Braunkohletagebaus Garzweiler abgerissen werden sollten, bieten nun leerstehende Immobilien zum Kauf an. Der Energiekonzern RWE Power, dem über 500 Gebäude in den Dörfern gehören, hat damit begonnen, 25 davon auf Immobilienportalen zu inserieren.
Ursprünglich waren die Dörfer für den Abriss vorgesehen, um Platz für den Tagebau zu schaffen. Doch die Pläne änderten sich, sodass viele Immobilien jahrelang ungenutzt blieben. Ehemalige Bewohner und ihre Nachkommen erhielten als Erste die Möglichkeit, ihre alten Besitzungen zurückzukaufen – doch nur in zehn Fällen laufen noch ernsthafte Verhandlungen.
Bisher wurde lediglich ein einziges Immobilien an einen früheren Eigentümer zurückverkauft. Die meisten ehemaligen Dorfbewohner zeigen kaum Interesse an einer Rückkehr. Nun stehen die verbleibenden Immobilien allen Interessenten offen, die in den einst fast menschenleeren Siedlungen ein neues Zuhause suchen.
Die Stadt Erkelenz begleitet die Umwandlung dieser Gebiete in sogenannte "Zukunftsdörfer". Der Prozess markiert einen Wandel – weg von industriellen Plänen, hin zu potenziellen neuen Gemeinschaften.
Mit den nun online geschalteten Angeboten bieten die leerstehenden Immobilien eine seltene Chance, in diesen einst aufgegebenen Orten Eigentum zu erwerben. Das geringe Interesse der früheren Bewohner deutet auf einen Neuanfang für die Dörfer unter neuer Führung hin. Die Beteiligung der Stadt soll ihre Zukunft jenseits der Bergbauvergangenheit gestalten.
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