Dorothee Daun bleibt Vorsitzende von SelbstAktiv – neuer Vorstoß für Inklusion in Solingen

Patrik Wesack
Patrik Wesack
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Eine Gruppe von Menschen in Rollstühlen und Stehenden, die Schilder halten, vor einer Menge, mit Fenstern und einer Wand im Hintergrund, in Schwarz-Weiß.Patrik Wesack

Dorothee Daun bleibt Vorsitzende von SelbstAktiv – neuer Vorstoß für Inklusion in Solingen

Solingen Behindertenrechtsorganisation SelbstAktiv wählt Dorothee Daun erneut zur Vorsitzenden

Die Solinger Organisation für die Rechte von Menschen mit Behinderung, SelbstAktiv, hat Dorothee Daun als ihre Vorsitzende wiedergewählt. Zudem wurden Oliver Backhaus und Yesim Özem zu stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt – ein Zeichen für einen erneuten Vorstoß in Richtung Inklusion in der Stadt. Bei einer kürzlichen Versammlung wurden anhaltende Herausforderungen in der Behindertenhilfe thematisiert sowie Pläne vorgestellt, lokale Veranstaltungen barriereärmer zu gestalten.

Dorothee Daun bringt jahrzehntelange Erfahrung in ihre Rolle ein. Über 30 Jahre saß sie im Solinger Stadtrat und leitet derzeit sowohl Autismus Rhein-Wupper als auch den Paritätischen Wohlfahrtsverband. Auf der Mitgliederversammlung von SelbstAktiv kritisierte sie Lücken in der Behindertenförderung und verwies auf unklare Zuständigkeiten zwischen kommunalen, regionalen und Landesbehörden.

Der Gastredner Josef Neumann zog eine Bilanz der Inklusionsfortschritte in Nordrhein-Westfalen seit 2016. Zwar gebe es Fortschritte in der Bildungspolitik, etwa durch das Hochschulgesetz, doch warnte er vor Kürzungen bei der Finanzierung von Integrationshelfern. Die Lebenshilfe NRW hat bereits eine Kampagne gegen diese Einsparungen gestartet.

Die Organisation diskutierte auch konkrete Schritte für mehr Inklusion. SelbstAktiv plant, den Solinger Karneval zugänglicher zu gestalten. Die Mitglieder betonten, dass Inklusion aktives Handeln erfordere – und nicht nur politische Weichenstellungen.

Oliver Backhaus, Medienwirtschaftler und seit 1985 Rollstuhlfahrer, steht dem Verein Barrierefreier Zugang vor. Yesim Özem, Werkstattmitarbeiterin und SPD-Vertreterin im Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt, unterstützt ihn als stellvertretende Vorsitzende.

Die personellen Veränderungen in der Führung von SelbstAktiv spiegeln einen breiten Aufruf zu mehr Engagement für Inklusion wider. Die Organisation konzentriert sich nun auf die Verbesserung der Barrierefreiheit bei Veranstaltungen und die Lösung von Finanzierungsproblemen. Ihre Arbeit steht im Einklang mit den landesweiten Bestrebungen in Nordrhein-Westfalen, die Unterstützung für Menschen mit Behinderung zu stärken.

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