Nadine Leonhardt leitet neue Ära der grünen Wirtschaftsförderung in Grevenbroich
Tom GießNadine Leonhardt leitet neue Ära der grünen Wirtschaftsförderung in Grevenbroich
Nadine Leonhardt übernimmt die Leitung des Teams für Wirtschaftsförderung bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GFWS) in Grevenbroich. Die Personalie fällt in eine Phase des Umbruchs, da sich die Organisation mit der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) zusammenschließt – ein zentraler Schritt im Rahmen der städtischen Bestrebungen, das Wachstum grüner Technologien voranzutreiben. Leonhardt bringt umfassende Erfahrungen in öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und wirtschaftlicher Transformation mit.
Zuvor war Leonhardt von 2020 bis 2025 Bürgermeisterin von Eschweiler. In dieser Zeit leitete sie das Wirtschaftsförderungsamt, baute unternehmerische Netzwerke aus und belebt die Innenstadt neu. Zudem vertrat sie Eschweiler in Gremien, die sich mit strukturellem und wirtschaftlichem Wandel befassten.
Bevor sie nach Eschweiler wechselte, arbeitete Leonhardt an der Fachhochschule Aachen. Dort koordinierte sie bundesgeförderte Projekte und führte interdisziplinäre Teams. Ihr akademischer Werdegang umfasst einen Master of Arts in Politikwissenschaft der Universität Trier.
Grevenbroich hat sich in den vergangenen Jahren von der Kohleabhängigkeit gelöst. Heute prägen erneuerbare Energien und die chemische Industrie die Wirtschaft der Stadt. Der Zusammenschluss von GFWS und SEG zielt darauf ab, die regionale Entwicklung zu stärken und Arbeitsplätze in grüner Technologie zu schaffen – konkrete Beschäftigungsprognosen für den Zeitraum 2021 bis 2026 liegen jedoch noch nicht vor.
Im neuen Gefüge bleibt Wilfried Wissdorf Geschäftsführer der SEG. Die eigenständige Position des GFWS-Geschäftsführers entfällt hingegen. Bürgermeister Klaus Krützen begrüßte Leonhardts Berufung und hob ihre Kompetenzen in Projektmanagement und struktureller Planung hervor.
Künftig zeichnet Leonhardt für die operative Arbeit in der Grevenbroicher Wirtschaftsförderung verantwortlich. Sie zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren an nachhaltigen Wachstumsstrategien. Der Zusammenschluss und ihre Führung sollen die wirtschaftliche Zukunft der Stadt in den Bereichen grüner Technologien prägen.
