Gemeinsame Front gegen Schockanruf-Betrug in Bergisch Gladbach
Nelly GirschnerGemeinsame Front gegen Schockanruf-Betrug in Bergisch Gladbach
SV Bergisch Gladbach 09 und die Bundespolizei gehen gemeinsam gegen Betrug an Senioren vor
Der Verein veranstaltet am 4. März einen digitalen "Wohnzimmerdialog", um über die Gefahren von Schockanruf-Betrug aufzuklären. Betroffene und Fachleute berichten dabei von ihren Erfahrungen, um ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sensibilisieren.
Schockanruf-Betrug bleibt im Rheinisch-Bergischen Kreis eine anhaltende Bedrohung. Die Polizei verzeichnet fast täglich Versuche, ältere Männer und Frauen am Telefon zu täuschen. Dennoch haben Präventionsmaßnahmen die Zahl der Opfer und die finanziellen Schäden deutlich reduziert.
Der Verein arbeitet eng mit lokalen Behörden zusammen, um die Bevölkerung zu informieren. Erst kürzlich wurde in der BELKAW-Arena ein Präventionsplakat enthüllt, das Stadionbesucher vor den Betrugsmaschen warnt. Dank gestiegener Wachsamkeit bei Senioren scheitern mittlerweile über 90 Prozent der Schockanruf-Versuche.
Am 4. März wird bei der digitalen Veranstaltung ein Betroffener von seinen Erfahrungen berichten. Zudem sind Expertinnen und Experten aus den Bereichen Psychotraumatologie, Opferhilfe und Seniorenprävention dabei. Die Kampagne fördert "Wohnzimmerdialoge", bei denen Betroffene ihre Geschichten teilen, um andere aufzuklären.
Die Zusammenarbeit zwischen SV Bergisch Gladbach 09 und der Bundespolizei zielt darauf ab, den Schutz älterer Bürger zu stärken. Plakataktionen und die digitale Veranstaltung sind Teil umfassender Bemühungen, Betrugsfälle zu verringern. Die Organisatoren hoffen, dass diese Maßnahmen die Erfolgsquote von Schockanruf-Betrügern in der Region weiter senken werden.
