Dortmunder Forscher revolutionieren Hochvolt-Antriebe für Elektroautos der Zukunft

Marlene Seifert
Marlene Seifert
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Dortmunder Forscher revolutionieren Hochvolt-Antriebe für Elektroautos der Zukunft

Forscherinnen und Forscher der Fachhochschule Dortmund leiten ein neues, von der EU finanziertes Projekt zur Entwicklung von Hochvolt-Antriebssystemen für Elektrofahrzeuge. Die Initiative ODYSSEV zielt darauf ab, Ladezeiten für Elektroautos zu verkürzen, die Effizienz zu steigern und höhere Sicherheitsstandards für künftige E-Autos zu setzen.

Hochvoltsysteme in Elektrofahrzeugen bieten klare Vorteile: Sie ermöglichen schnelleres Laden mit dünneren Kabeln und reduzieren Energieverluste durch geringere Wärmeentwicklung. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen – etwa bei den Isolationsanforderungen, den Grenzen von Halbleitern oder der Wärmeentwicklung der Batterie beim Schnellladen. Das Projekt ODYSSEV geht diese Probleme entlang der gesamten Entwicklungskette an, von fortschrittlichen Halbleitern bis zur finalen Komponentenintegration.

Das Team setzt digitale Werkzeuge wie Modellierung und Simulation ein, um die Systeme vor realen Tests zu optimieren. Dies spart Zeit und Ressourcen. Industriepartner wie Mitsubishi Electric Europe und ZF Friedrichshafen arbeiten dabei Hand in Hand mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um die Technologie voranzutreiben.

Ein erster Prototyp soll in Kürze auf der Teststrecke LaSiSe in Selm erprobt werden. Das nächste Projekttreffen ist für Juni an der Fachhochschule Dortmund geplant. Über die technischen Ziele hinaus unterstützt ODYSSEV die EU-Strategie, Europa an der Spitze der Innovation für elektrische Antriebe zu halten und gleichzeitig die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen.

Die Projektergebnisse könnten Elektrofahrzeuge effizienter und schneller ladbar machen. Durch die Kombination von digitaler Entwicklung und Praxisversuchen will das Team Hochvoltsysteme der Massenproduktion für Borussia Dortmund und andere Elektroautohersteller einen Schritt näherbringen. In der nächsten Phase liegt der Fokus auf Tests und Abstimmung im Vorfeld des Junitreffens.

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