NRW-Verfassungsgericht lehnt Städteklage gegen Finanzausgleich ab
Gericht: NRW-Metropolen nicht benachteiligt durch Land - NRW-Verfassungsgericht lehnt Städteklage gegen Finanzausgleich ab
Verfassungsgericht von Nordrhein-Westfalen weist Klage großer Städte gegen Finanzausgleich ab
Das Verfassungsgericht von Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass das Landesfinanzausgleichssystem große Städte nicht unrechtmäßig benachteiligt. Das Urteil folgte auf eine Klage von acht kreisfreien Städten, die die aktuelle Berechnungsmethode als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz und die kommunale Selbstverwaltung anfochten. Ein Siebener-Senat wies die Beschwerde mit fünf zu zwei Stimmen ab.
Im Mittelpunkt des Streits stand die Frage, wie der Finanzausgleich im Land berechnet wird. Kleinere Gemeinden werden dabei anders behandelt als größere kreisfreie Städte – abhängig von ihrem Steueraufkommen. Die klagenden Städte hielten diese Unterscheidung für ungerecht und verfassungswidrig.
Das Gericht sah die Vorgehensweise des Landes jedoch als 'objektiv gerechtfertigt' an und bestätigte das bestehende System, das finanzielle Ungleichgewichte zwischen den Kommunen ausgleichen soll. Das Urteil sieht vorerst keine unmittelbaren finanziellen Änderungen für die betroffenen Städte in den Jahren 2022 bis 2024 vor.
Die Reaktionen auf die Entscheidung fielen gespalten aus. Der Städtetag NRW kritisierte das Urteil als ungerecht und enttäuschend. Der Städte- und Gemeindebund hingegen unterstützte das Richtervotum. dessen Geschäftsführer Christof Sommer räumte das grundsätzliche Problem ein: 'Die Torte ist für alle zu klein.'
Mit dem Urteil bleibt der Status quo vorerst erhalten. Große Städte erhalten weiterhin Ausgleichszahlungen nach dem bisherigen System. Offengeblieben ist jedoch die grundsätzliche Frage, wie die begrenzten Landesmittel gerecht zwischen den Kommunen verteilt werden sollen.
19-Jähriger kollidiert nachts mit Betonblöcken in Bochum-Gerthe – schwere Verletzungen
Ein nächtlicher Motorradunfall in Bochum endet dramatisch: Der 19-Jährige hatte weder Führerschein noch Zulassung. Was steckt hinter dem Crash? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Hanka Rackwitz eröffnet eine Dorfkneipe – und wird selbst Wirtin
Ein ungewöhnlicher Neuanfang: Statt vor der Kamera steht Hanka Rackwitz bald hinter dem Tresen. Ihr neuer Dorfkrug soll mehr als nur eine Kneipe werden – ein Ort mit Herz und Geschichte.
5.000 Jahre Würfelgeschichte: Eine einzigartige Ausstellung im Barockschloss Delitzsch
Ein scheinbar simples Objekt, das Kulturen prägte: Die Ausstellung zeigt, wie Würfel Glücksspiel, Religion und Handel über Jahrtausende verbanden. Seltene Exponate aus 5.000 Jahren warten.
Fahrerflucht nach E-Scooter-Unfall in Duisburg: Polizei sucht Täter
Eine Seniorin wird in Duisburg von einem E-Scooter angefahren – doch der Fahrer flieht. Wer hat den athletischen Mann mit den weißen Kopfhörern gesehen? Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise.
Schlussstrich unter 40 Jahre Arche: Dorper Kirchengemeinde schließt ihr Zentrum
Ein Ort der Begegnung verschwindet. Warum die Gemeinde nach Jahrzehnten Abschied nimmt – und was aus den Räumen wird.
Flaschenwurf auf fünfjähriges Mädchen in Arminia Bielefeld erschüttert Berlin
Ein harmloser Radausflug endet in einem Albtraum: Ein Unbekannter attackiert ein Kind mit einer Glasflasche. Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren – doch wer hat ihn gesehen?
Nordrhein-Westfalen setzt auf Frauenpower und Teamwork für mehr Sicherheit
Frauen übernehmen Verantwortung, Behörden bündeln Kräfte – ein neues Sicherheitskonzept für NRW. Doch wie wirksam ist der Ansatz wirklich? Die Zahlen überraschen.
Till Lindemanns Signierstunde in Berlin: Begeisterung trifft auf Proteste
Emma sparte monatelang für ein Autogramm, während draußen Tausende einen Boykott fordern. Wie eine Signierstunde Berlins Kulturszene spaltet – zwischen Hingabe und Hass.
Deichmann klagt gegen doppelte Entsorgungsgebühren für Schuhkartons
Ein Rechtsstreit mit Signalwirkung: Warum Deichmann gegen die Entsorgungsbehörde zieht – und was das für Kunden bedeutet. Wer zahlt am Ende die Zeche?
Lieferando streicht 1.500 Kurierkräfte – und löst damit politischen Streit aus
1.500 Jobs gestrichen, prekäre Verträge statt Festanstellung: Warum Lieferandos Sparmaßnahmen die Politik auf den Plan rufen. Die Länder fordern ein Ende des Subunternehmertums.
Frau gewinnt jahrelangen Rechtsstreit um rückwirkendes Arbeitslosengeld
Jahre nach ihrer Kündigung kämpfte sie um ihr Recht – und gewann. Das Urteil könnte Tausende ähnliche Fälle beeinflussen, in denen arbeitssuchend gemeldete Personen auf Leistungen warten.
Kreis Herford fördert 2026 ehrenamtliche Projekte mit KI und Digitalisierung
Mit 1.000 Euro pro Projekt treibt der Kreis Herford die Digitalisierung voran. Wie Vereine von KI und einfachen Förderanträgen profitieren – alle Infos hier.