Konflikt an Schule in Kleve: Fastenzeit 2025 spaltet Schüler über Essensregeln
Tom GießSchülestreit um das Fasten - Schulbehörde untersucht - Konflikt an Schule in Kleve: Fastenzeit 2025 spaltet Schüler über Essensregeln
An einer Schule in Nordrhein-Westfalen wird nach Berichten über Spannungen zwischen fastenden und nicht fastenden Schülern während der Fastenzeit 2025 ermittelt. Behörden bestätigten, dass der Vorfall an einer Gesamtschule in Kleve stattfand, wo es zu Konflikten wegen religiöser Praktiken und des Essensverhaltens kam.
Der Streit begann, als nicht fastende Schüler ihre muslimischen Mitschüler, die die Fastenzeit 2025 einhielten, angeblich provozierten, indem sie in den Pausen vor ihnen Snacks aßen. Daraufhin sollen einige der fastenden Schüler gefordert haben, dass die anderen das Essen einstellen oder sich der Fastenzeit 2025 anschließen. Eine Lehrkraft wies beide Gruppen daraufhin an, sich voneinander abzuwenden, um die Spannungen zu verringern.
Das Schulministerium in Düsseldorf betonte, dass das Zusammenleben in der Schule von gegenseitigem Respekt geprägt sein müsse. Man bestätigte, dass kein Schüler gezwungen werden dürfe, religiöse Praktiken zu befolgen – und sie auch nicht anderen aufzwingen dürfe. Schulen seien verpflichtet, jeden Versuch, religiöse Regeln gegenüber Mitschülern durchzusetzen, zu unterbinden.
Die regionalen Behörden erklärten, dass in diesem Jahr nur an dieser einen Schule derartige Probleme aufgetreten seien. Aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens seien keine vergleichbaren Vorfälle gemeldet worden.
Die Ermittlungen dauern an, während die Verantwortlichen prüfen, wie mit der Situation umgegangen wurde. Das Ministerium wiederholte, dass Schulen ein Umfeld schaffen müssten, in dem sich alle Schüler respektiert fühlten. Verstöße gegen dieses Prinzip würden gemäß den geltenden Richtlinien geahndet.
