Gladbachs neuer Doppelsturm: Warum Kleindienst und Tabaković gemeinsam gefährlich werden
Marlene SeifertGladbachs neuer Doppelsturm: Warum Kleindienst und Tabaković gemeinsam gefährlich werden
Borussia Mönchengladbach erwägt taktische Umstellung auf ein System mit zwei Stürmern. Der Schritt könnte Kapitän Tim Kleindienst zurück in die Startelf bringen – an der Seite von Haris Tabaković. Beide Spieler zeigen starke Leistungen, wobei Tabaković besonders während Kleindienst jüngster Abwesenheit überzeugte.
Tabaković, der aktuell von Hoffenheim ausgeliehen ist, glänzt in dieser Saison mit 11 Toren und 3 Vorlagen in 20 Pflichtspielen. Allein in den letzten acht Bundesliga-Partien der Fohlen traf er siebenmal. Trotz seiner Erfolge plant Hoffenheim nicht mehr mit ihm, obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft.
Kleindienst, mit 16 Treffern bester Torschütze der Vorsaison, drängt nun auf seine Rückkehr. Die beiden verbinden eine enge Freundschaft und ein ähnliches Spielverständnis, was eine Sturmpartnerschaft reizvoll macht. Tabaković äußerte sich bereits positiv über die Idee, mit dem Kapitän im Angriff zu harmonieren.
Cheftrainer Eugen Polanski könnte das neue System bereits im kommenden Spiel gegen RB Leipzig erproben. Die Entscheidung folgt auf Tabakovićs starke Auftritte und Kleindienst bewährte Torjäger-Qualitäten.
Ein Doppelsturm würde Gladbach mehr Offensivkraft verleihen. Die Kombination aus Tabakovićs aktueller Form und Kleindienst Erfahrung könnte sich als gefährlich erweisen. Die taktische Anpassung könnte bereits im nächsten Ligaspiel gegen Leipzig getestet werden.
