Bielefelder verliert über 220.000 Euro durch raffinierte Betrugsmaschen
Patrik WesackNach dem Verlust von 215.000 Euro: Betrüger zielen erneut auf Bielefeld ab - Bielefelder verliert über 220.000 Euro durch raffinierte Betrugsmaschen
Ein Mann aus Bielefeld hat nach zwei getrennten Betrugsmaschen mehr als 220.000 Euro verloren. Beim ersten Betrug handelte es sich um eine gefälschte Anlagechance, beim zweiten gab sich ein Betrüger als Börsenmitarbeiter aus. Beide Vorfälle hinterließen bei dem Opfer erhebliche finanzielle Verluste.
Der Albtraum begann, als der Geschädigte eine Werbe-E-Mail mit einem vermeintlich lukrativen Investmentangebot erhielt. Überzeugt von dem Angebot, überwies er 215.000 Euro an einen angeblich seriösen Broker. Zunächst trafen kleine Auszahlungen ein, doch spätere Versuche, das Geld abzuheben, scheiterten.
Monate später, im Januar, meldete sich ein Betrüger erneut bei ihm – diesmal mit der Behauptung, er sei Mitarbeiter einer Börse. Der Schwindler versprach, das verlorene Geld zurückzuholen, verlangte jedoch zwei zusätzliche Zahlungen in Höhe von insgesamt 10.000 Euro. Nach den Überweisungen war der Geschädigte nicht mehr in der Lage, den Betrüger zu erreichen.
Als ihm klar wurde, dass er ein zweites Mal hereingelegt worden war, erstattete der Mann Strafanzeige. Die Behörden ermitteln nun in dem Fall, bisher gab es jedoch keine Festnahmen.
Die Gesamtverluste des Opfers belaufen sich mittlerweile auf über 220.000 Euro. Die Polizei warnt die Bevölkerung vor einer Zunahme von Anlagebetrug und Identitätsdiebstahl. Wer Betrugsversuche vermutet, wird aufgefordert, diese umgehend zu melden, um weitere finanzielle Schäden zu verhindern.
