25 February 2026, 08:15

Bahn-Chaos vor Arminia Bielefeld gegen Hannover 96: So kommen Fans trotzdem zum Spiel

Eine detaillierte Karte einer Stadt mit einer hervorgehobenen Bahnroute von München nach Frankfurt, die Haltestellen, umliegende Gebiete und Text mit zusätzlichen Informationen zur Bahn zeigt.

Bahn-Chaos vor Arminia Bielefeld gegen Hannover 96: So kommen Fans trotzdem zum Spiel

Wichtiges Zweitliga-Spiel zwischen Arminia Bielefeld und Hannover 96 findet trotz Bahn-Chaos statt

Das entscheidende Spiel der 2. Bundesliga zwischen Arminia Bielefeld und Hannover 96 wird am kommenden Samstag, den 28. Februar, in der SchücoArena wie geplant stattfinden. Doch für viele Fans gestaltet sich die Anreise aufgrund laufender Bahnbauarbeiten in der Region äußerst schwierig.

Supporter müssen mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen rechnen, da wichtige Zugverbindungen nach Bielefeld wegen Brückensanierungsarbeiten in Herford komplett gesperrt sind.

Das Brückenprojekt in Herford hat zu einer Vollsperrung der Strecke geführt, wodurch sowohl der Fern- als auch der Regionalverkehr zum Erliegen kommt. Betroffen sind alle Verbindungen aus Richtung Minden, Bünde/Kirchlengern und Bad Salzuflen nach Bielefeld. Auch Fans von Hannover 96, die aus Richtung Hannover über Minden und Herford anreisen, müssen mit vollständigen Zugausfällen rechnen.

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Die Einschränkungen sind Teil einer größeren Bauphase, die am 15. Dezember 2024 begann und bis zum 6. März 2026 andauern wird. In dieser Zeit halten keine Züge der NRW-Berlin-Verbindungen in Bielefeld oder Gütersloh. Die aktuellsten Sperrungen gelten vom 9. August bis zum 13. Dezember. Zwar wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, doch dieser ist nicht in der Lage, die erwartete große Zahl an Reisenden zum Spiel zu bewältigen.

Die Behörden rufen die Fans dazu auf, ihre Anreise frühzeitig zu planen. Die Bundespolizei empfiehlt, alternative Verkehrsmittel in Betracht zu ziehen, während die Deutsche Bahn dazu rät, sich online über aktuelle Zugverbindungen zu informieren. Die Supporter werden aufgefordert, ausreichend Pufferzeit einzuplanen, um das Spiel nicht zu verpassen.

Durch die Zugsperrungen müssen Tausende Fans ihre Reisepläne umstellen. Angesichts begrenzter Buskapazitäten und fehlender Direktverbindungen dürften viele auf private Fahrgemeinschaften oder den Individualverkehr angewiesen sein. Die Situation zeigt einmal mehr die anhaltenden Herausforderungen, die mit den Infrastrukturmodernisierungen einhergehen – und die noch monatelang andauern werden.