20 February 2026, 14:42

Charli XCX in Berlin-Kontroverse nach Afterparty mit Russland-Verbindungen verwickelt

Ein russischer Propagandaplakat für die Sowjetunion mit einem Mann und einer Frau, mit Text, der wahrscheinlich über einen Konflikt zwischen zwei Ländern spricht.

Charli XCX in Berlin-Kontroverse nach Afterparty mit Russland-Verbindungen verwickelt

Popstar Charli XCX gerät nach Berlin-Afterparty für ihren neuen Film The Moment in die Kritik

Die Sängerin Charli XCX steht nach ihrem Besuch einer Afterparty in Berlin zu ihrem neuen Film The Moment im Zentrum einer Kontroverse. Die Veranstaltung soll Verbindungen zu einer von der russischen Regierung unterstützten Stiftung gehabt haben, was zu heftiger Kritik führte. Die Künstlerin distanzierte sich inzwischen deutlich von den Handlungen der russischen Regierung in der Ukraine.

Gleichzeitig sorgen ihre jüngsten Projekte – eine satirische Mockumentary und ein Filmsoundtrack – mit mutigen kreativen Entscheidungen für Aufmerksamkeit.

Charli XCX nahm an einer Afterparty in Berlin teil, die im Anschluss an die Premiere von The Moment stattfand, einer Mockumentary über die Musikbranche. Der von A24 vertriebene Film zeigt neben der Sängerin auch Alexander Skarsgård, Rachel Sennott und Kylie Jenner in den Hauptrollen. Seine Uraufführung feierte er auf der Berlinale und erhielt vom New Musical Express (NME) drei Sterne – gelobt wurden vor allem die memetauglichen Szenen und Charli XCX' schauspielerische Leistung.

Die Gastgeberin der Afterparty, Anastasia Schewzowa, distanzierte sich später von möglichen politischen Verbindungen. Medienberichten zufolge bestand ein Bezug zur Tradizija-Stiftung, einer von der russischen Regierung geförderten Organisation. Die Stiftung finanziert kulturelle Projekte wie die Restaurierung historischer Denkmäler und die Förderung traditioneller Künste sowie soziale Initiativen, darunter Bildungsprogramme für Jugendliche mit patriotischem Schwerpunkt. Allein für 2024–2025 vergab sie Fördergelder in Höhe von über 500 Millionen Rubel.

Charli XCX reagierte mit einer klaren Verurteilung der russischen Regierungshandlungen in der Ukraine und bekundete ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk. Sie betonte, dass weder sie noch ihr Team von den angeblichen Hintergründen der Veranstaltung gewusst hätten.

Jenseits der Kontroverse komponierte die Sängerin kürzlich den Soundtrack für die Neuverfilmung von Sturmhöhe mit Jacob Elordi und Margot Robbie in den Hauptrollen. Zudem veröffentlichte sie ein Begleitalbum mit einer Zusammenarbeit mit Sky Ferreira, das vom NME mit vier Sternen bewertet wurde.

Der Vorfall rückt Charli XCX unerwartet in den Fokus und zwingt sie, ihre Haltung zum Ukraine-Krieg zu präzisieren. Ihre jüngsten Film- und Musikprojekte erfahren unterdessen weiterhin kritische Beachtung.

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The Moment bleibt im Verleih von A24, während ihr Sturmhöhe-Soundtrack und das dazugehörige Album ihre anhaltende kreative Produktivität unterstreichen.