Fünf Städte im Bergischen Land gehen gemeinsam gegen organisierte Kriminalität vor

Patrik Wesack
Patrik Wesack
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Eine bunte Karte der Strategischen Allianz Cyber Crime Working Group, umgeben von Logos und Namen beteiligter Organisationen in fetter schwarzer Schrift.Patrik Wesack

Fünf Städte im Bergischen Land gehen gemeinsam gegen organisierte Kriminalität vor

Fünf Städte im Bergischen Land haben eine neue Initiative zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität gestartet. Das Gemeinsame Koordinierungszentrum, kurz GeKo Rhein-Wupper, konzentriert sich auf die Aufdeckung krimineller Netzwerke, Sozialbetrug und Geldwäsche. Behörden betonen, dass die Bekämpfung solcher Straftaten eine enge Zusammenarbeit der Städte über kommunale Grenzen hinweg erfordert.

Am GeKo-Projekt beteiligen sich Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen und Bergisch Gladbach. Unter der Leitung von Stefan Grawe aus Wuppertal umfasst das Team einen Lenkungsausschuss sowie feste Ansprechpartner in jeder Stadt. Ziel ist es, lokales Fachwissen aus Gewerbeaufsicht, Außendienstkontrollen und Liegenschaftsverwaltung zu bündeln, um Ermittlungsansätze für die Strafverfolgungsbehörden zu entwickeln.

Schwerpunkte der Arbeit liegen auf bandenbezogener Kriminalität, Menschenhandel, Scheinfirmen und Problemimmobilien. Das Zentrum wird zudem mit Bundes- und Landesbehörden – etwa Zoll, Polizei und Staatsanwaltschaften – zusammenarbeiten, um Ermittlungen zu beschleunigen und die Effizienz zu steigern.

Gefördert wird die Initiative durch das Programm "Interkommunale Zusammenarbeit" des Landes Nordrhein-Westfalen und erhält dafür 280.000 Euro Landesmittel. Anders als vergleichbare Einrichtungen in der Region, wie etwa das GeKo Münsterland oder GeKo Ruhr, spezialisiert sich dieses Projekt auf Cyber- und Wirtschaftskriminalität. Zudem bindet es private Partner enger ein – ein Unterschied zu den eher polizeilich geprägten Modellen anderer Standorte.

Die GeKo Rhein-Wupper-Initiative strebt eine nachhaltige Wirkung an, indem sie regionale Netzwerke stärkt. Durch den Austausch von Informationen und Ressourcen wollen die fünf Städte kriminelle Strukturen wirksamer zerschlagen. Das Projekt dient als Pilotvorhaben, um zu zeigen, wie lokale Zusammenarbeit komplexe Formen der organisierten Kriminalität bekämpfen kann.

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