05 March 2026, 08:11

Schwerer Unfall in Wuppertal: Zwei Fahrerinnen kollidieren an gefährlicher Kreuzung

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Straße mit parkenden Autos vor einem zerbombten Gebäude, wahrscheinlich nach einem Bombenangriff in Berlin, Deutschland, in einem Rahmenformat angezeigt.

Schwerer Unfall in Wuppertal: Zwei Fahrerinnen kollidieren an gefährlicher Kreuzung

Schwerer Verkehrsunfall in Wuppertal am Montagnachmittag – Stadt kämpft mit zunehmenden Verkehrsproblemen

Am Montagnachmittag ereignete sich in Wuppertal ein schwerer Zusammenstoß, der die jüngsten Verkehrsprobleme der Stadt weiter verschärft. Rettungskräfte rückten zur Unfallstelle an der Kreuzung Friedrichstraße/Rotdornallee im Stadtteil Lennep aus. Zwei Fahrzeuge waren nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit.

Der Unfall geschah am 2. März 2026 um 12:55 Uhr. Eine 79-jährige Frau, die einen VW Tiguan steuerte, kollidierte mit einem Mitsubishi Colt, dessen Fahrerin eine 37-jährige Frau war. Der Crash ereignete sich an der Einmündung der Rotdornallee in die Friedrichstraße.

Der elfjährige Sohn der Mitsubishi-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Beide Autos wurden so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt.

Dieser Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung in Wuppertal ein. Laut Polizeistatistik gab es zwischen 2023 und 2025 insgesamt 1.247 schwere Verkehrsunfälle mit Verletzten – davon 412 im Jahr 2023, 418 im Jahr 2024 und 417 im Jahr 2025.

Der Unfall unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Verkehrssicherheit in Wuppertal. Die Behörden werden die Umstände des Zusammenstoßes voraussichtlich im Rahmen ihrer Bemühungen zur Reduzierung von Verkehrsunfällen prüfen. Der verletzte Junge konnte nach der medizinischen Versorgung wieder entlassen werden.

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