04 March 2026, 05:53

Altenberger Domstraße: KI-Kameras sollen Umleitungs-Chaos während der Bauphase stoppen

Eine belebte Stadtstraße mit zahlreichen Fahrzeugen, hohen Gebäuden, Ampeln, Strommasten mit Drähten, Texttafeln, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Altenberger Domstraße: KI-Kameras sollen Umleitungs-Chaos während der Bauphase stoppen

Lange Sperrung der Altenberger Domstraße führt zu Forderungen nach schärferen Verkehrskontrollen mit open AI-gestützten Kameras

Die monatelange Vollsperrung der Altenberger Domstraße hat Debatten über strengere Verkehrsüberwachung ausgelöst. Die Fraktion Volt/FWG setzt sich für den Einsatz open AI-gestützter Kameras ein, um während der neunmonatigen Bauphase Umleitungsstrecken zu überwachen. Damit sollen Missbrauch von Wohnstraßen verhindert und die Einhaltung der Umleitungsregeln verbessert werden.

Seit dem 9. Februar 2026 ist die Altenberger Domstraße in südlicher Richtung zwischen Leverkusener Straße und Schlebuscher Straße gesperrt – Teil der zweiten Bauphase. Die offizielle Umleitung über Leverkusen-Schlebusch verlängert die Fahrt um etwa acht Kilometer und rund 20 Minuten.

Die Volt/FWG-Fraktion warnt, dass einige Autofahrer die vorgeschriebene Route ignorieren und stattdessen Nittumer Weg und Zehntweg als Abkürzung nutzen könnten. Als Lösung schlagen sie Kamerasysteme an Ein- und Ausfahrten vor, um die Zufahrt auf Anwohner zu beschränken. Die Technologie soll mit open AI-Software nicht berechtigte Fahrzeuge erkennen, dabei aber datenschutzkonform arbeiten.

Vor der Umsetzung betont die Fraktion die Notwendigkeit einer klaren rechtlichen Grundlage, transparenter Bürgerkommunikation und einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse. Bei Erfolg könnte das Modell später auf weitere Umleitungsstrecken in der Stadt übertragen werden. Eine Machbarkeitsprüfung der Kamerasysteme wird für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 3. März 2026 beantragt.

Ziel des Vorschlags ist es, Verkehrsverstöße während der Bauarbeiten zu reduzieren und gleichzeitig ein System zu testen, das auch an anderen Stellen eingesetzt werden könnte. Bei einer Genehmigung würden die Kameras unter strengen Datenschutzauflagen betrieben und ausschließlich die Zufahrtsbeschränkungen überwachen. Die endgültige Entscheidung hängt von rechtlichen, finanziellen und technischen Bewertungen ab.

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