FC Köln kämpft erneut mit massiven Verletzungsausfällen vor Augsburg-Spiel
Nelly GirschnerEl Mala's Teilnahme in Frage - Köln ringt mit Ausfällen - FC Köln kämpft erneut mit massiven Verletzungsausfällen vor Augsburg-Spiel
Der 1. FC Köln steht vor der nächsten Verletzungskrise – Schlüsselspieler fallen aus
Der 1. FC Köln kämpft erneut mit einer Welle von Ausfällen, da wichtige Akteure verletzungsbedingt pausieren müssen. Der Verein hat seit Jahren mit einer überdurchschnittlich hohen Verletzungsanfälligkeit zu kämpfen, und die aktuelle Saison macht da keine Ausnahme. Trainer Lukas Kwasniok räumt ein, dass die Situation die Tiefe des Kaders des FC Köln auf eine harte Probe stellt.
Fünf Spieler – Alessio Castro-Montes, Linton Maina, Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen – fallen bereits mit Muskelverletzungen aus. Die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian bleiben weiterhin nicht einsatzbereit. Auch Said El Malas Teilnahme im Spiel gegen den FC Augsburg ist wegen einer Muskelverspannung ungewiss, während Denis Huseinbasic aufgrund von Hüftproblemen ebenfalls gefährdet ist.
Kwasniok führt die Häufung der Verletzungen auf das anspruchsvolle Tempo der Bundesliga sowie den körperbetonten Spielstil des FC Köln zurück. In den vergangenen drei Spielzeiten (2023/24 bis Februar 2025/26) verzeichnete Köln eine der höchsten Verletzungsraten unter den Top-Klubs – im Schnitt fielen pro Spiel 25 bis 30 Spieltage durch Ausfälle aus, deutlich mehr als bei Bayern München, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen (dort: 15 bis 20). Zwar gab es in der Saison 2025/26 leichte Fortschritte in der Prävention, doch der Verein bleibt im Vergleich zu den meisten Konkurrenten stärker von Rückschlägen betroffen.
Der Coach betont, dass die Mannschaft diese Widrigkeiten nutzen müsse, um gestärkt daraus hervorzugehen. Angesichts der zahlreichen Ausfälle in der Stammelf könnten in den kommenden Partien jüngere oder weniger erfahrene Spieler in die Verantwortung rücken müssen.
Die Verletzungsmisere des FC zeigt keine Besserungstendenz, was vor dem FC Augsburg-Spiel zu weiteren Anpassungen zwingt. Die Historie hoher Ausfallquoten deutet darauf hin, dass dies bis Saisonende eine Dauerbelastung bleiben könnte. Kwasnioks Fokus liegt nun darauf, mit dem verbleibenden Kader wettbewerbsfähig zu bleiben und die Leistungen zu stabilisieren.
