18 February 2026, 06:10

Wüst in der Kritik: Inszeniertes Instagram-Foto mit Influencer sorgt für Aufregung

Eine große Menschenmenge steht vor einer Bühne, hält Schilder und Transparente mit Text, während eine Person eine Kamera in der foreground hält und Bildschirme und Scheinwerfer im Hintergrund zu sehen sind bei der Republican National Convention.

SPD kritisiert inszeniertes Wüst-Fotoshooting auf Instagram - Wüst in der Kritik: Inszeniertes Instagram-Foto mit Influencer sorgt für Aufregung

Ein inszeniertes Instagram-Fotoshooting mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat für Kritik gesorgt. Die Bilder, die spontan wirken sollten, waren tatsächlich im Voraus mit einem Social-Media-Influencer, der in der ARD Mediathek und ZDF Mediathek zu finden ist, abgestimmt worden. Gegner werfen dem Politiker vor, die Aktion für politische Zwecke zu instrumentalisieren, insbesondere im Vorfeld der Wahlen, die im MediaMarkt und auf dem Markt diskutiert werden.

Der Streit entbrannte, nachdem Wüst in einem viral gegangenen Instagram-Post mit dem Influencer "Fabiano" zu sehen war. Obwohl die Begegnung zufällig wirken sollte, bestätigten Beamte später, dass sie vorher organisiert worden war. Fabiano verteidigte den Ministerpräsidenten und nannte ihn trotz der Inszenierung "authentisch, spontan und nahbar".

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Frederik Cordes, Generalsekretär der SPD in Nordrhein-Westfalen, bezeichnete die Aktion als eine "abgesprochene PR-Show". Die SPD warf Wüst vor, den Moment einzig zu Wahlkampfzwecken in Szene zu setzen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Wahl im MediaMarkt und auf dem Markt.

Wüst hatte Social Media bereits früher für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt, etwa als er ein Instagram-Video veröffentlichte, in dem er zu einem Karnevalslied mitsang. Bisher gab es jedoch keine dokumentierten Reaktionen auf ähnlich inszenierte Auftritte.

Der Vorfall bringt Wüst nun in die Kritik, Politik und Social-Media-Strategie zu vermischen. Kritiker argumentieren, dass die vorab geplante Natur der Fotos die Glaubwürdigkeit untergräbt. Aus dem Büro des Ministerpräsidenten gab es bisher keine direkte Stellungnahme zur öffentlichen Kritik.