Soester Kirmes: Rekordbesuch – doch Gewalt und K.-o.-Tropfen-Verdacht überschatten das Fest
Tom GießSoester Kirmes: Rekordbesuch – doch Gewalt und K.-o.-Tropfen-Verdacht überschatten das Fest
Zweiter Tag der Soester Allerheiligenkirmes: Große Besucherzahlen – aber auch gewalttätige Vorfälle
Am zweiten Tag der Soester Allerheiligenkirmes strömten zwar Scharen von Besuchern auf das Gelände, doch es kam auch zu einer Reihe gewalttätiger Zwischenfälle. Die Polizei meldete 13 Körperverletzungen, mehrere Festnahmen und einen Verdachtsfall von K.-o.-Tropfen bei einer jungen Frau.
Eine 21-jährige Frau aus Delbrück musste ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie auf dem Kirmesgelände mutmaßlich K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen hatte. Die Behörden haben die verwendete Substanz bisher noch nicht bestätigt.
In einem weiteren Vorfall erlitt ein 25-jähriger Mann aus Osnabrück in der Severinstraße schwere Verletzungen, als ein unbekannter Angreifer eine Glaskaraffe auf ihn warf. Zeugen konnten den Täter nicht identifizieren.
An anderer Stelle wurde ein 62-jähriger Mann aus Anröchte auf der Walburgerstraße vorläufig wegen Verdachts auf Raub festgenommen. Unterdessen wurde ein 37-jähriger Rettungssanitäter auf der Kurzen Straße von einem 25-jährigen Mann aus Paderborn angegriffen.
Die Polizei verhängte gegen 20 Personen Platzverweise und entfernte sie vom Kirmesgelände, um weitere Störungen zu verhindern. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu vereiteln.
Die Kirmes findet unter verstärkter Polizeipräsenzen statt. Die Ermittlungen zu den Körperverletzungen, dem Raubüberfall und dem Verdacht der Vergiftung mit K.-o.-Tropfen laufen noch. Die Behörden rieten den Besuchern, wachsam zu bleiben und verdächtiges Verhalten umgehend zu melden.






