NRW-Landtagspräsident Kuper reist mit Delegation nach Israel für politische Gespräche und Gedenkbesuche
Marlene SeifertKuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper reist mit Delegation nach Israel für politische Gespräche und Gedenkbesuche
André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, leitet diese Woche eine sechsköpfige Delegation nach Israel. Das Programm der Reise umfasst Gespräche mit hochrangigen Amtsträgern, Überlebenden der jüngsten Angriffe sowie eine stille Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des Nova-Musikfestivals.
Während des Besuchs traf Kuper in Jerusalem mit Israels Präsident Isaac Herzog zusammen. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er Herzog zwei Werke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker. Auf dem Plan der Delegation stehen zudem Begegnungen mit Geiseln, die von der Hamas freigelassen wurden, sowie mit Angehörigen der Opfer des Angriffs auf den Kibbuz Be'eri am vergangenen Sonntag.
Kuper nutzte den Besuch, um sich für eine Außenstelle der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Nordrhein-Westfalen einzusetzen. Als weitere mögliche Standorte nannte er Sachsen und Bayern. In seinen Äußerungen betonte er die enge Verbindung zwischen Deutschland und Israel und bezeichnete sie als eine "auf gemeinsamer Geschichte gegründete Partnerschaft".
Später wird die Gruppe am Ort des Nova-Musikfestivals eine schweigende Ehrung für die Opfer des Terroranschlags abhalten.
Die Reise unterstreicht die fortwährenden Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel. Begegnungen mit Überlebenden, Amtsträgern und Gedenkveranstaltungen prägen den solidarisierenden Charakter des Besuchs. Kupers Vorschlag, eine Yad-Vashem-Dependance in Deutschland einzurichten, könnte diese Verbindungen weiter vertiefen.






