14 April 2026, 12:13

Polizei warnt vor Online-Betrug: MiniDisc-Kauf und Sextortion-Erpressung im Märkischen Kreis

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon, wahrscheinlich zur Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung.

Polizei warnt vor Online-Betrug: MiniDisc-Kauf und Sextortion-Erpressung im Märkischen Kreis

Polizei im Märkischen Kreis ermittelt in zwei Betrugsfällen mit Online-Maschen

Die Beamten im Märkischen Kreis untersuchen derzeit zwei getrennte Betrugsfälle, bei denen Opfer auf Internetbetrug hereingefallen sind. In einem Fall verlor ein Mann Geld beim Kauf eines gebrauchten MiniDisc-Rekorders, ein weiterer Einwohner wurde Opfer einer sogenannten "Sextortion"-Erpressung. Die Behörden warnen vor solchen Vorfällen und geben Tipps, um weitere Fälle zu verhindern.

Ein 59-jähriger Mann aus Lüdenscheid erstattete Anzeige, nachdem er beim Versuch, über einen Online-Marktplatz einen MiniDisc-Rekorder zu erwerben, betrogen worden war. Er überwies den Betrag per PayPal, stellte später jedoch fest, dass das Konto des Verkäufers gesperrt worden war – das Geld landete schließlich bei einer unbekannten dritten Person.

Das Opfer kam zunächst den Forderungen des Betrügers nach, wandten sich jedoch an die Polizei, als weitere Zahlungen verlangt wurden. Die Ermittler stufen den Fall mittlerweile als Erpressung ein und haben die Ermittlungen aufgenommen.

In einem weiteren Vorfall aus Lüdenscheid wurde ein Einwohner erpresst, nachdem er intime Fotos online geteilt hatte. Der Betroffene wurde unter Druck gesetzt, Geld zu zahlen, um zu verhindern, dass die Aufnahmen öffentlich gemacht werden.

Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Vorsicht bei der Nutzung von Online-Marktplätzen auf. Die Beamten raten dazu, Verkäufer persönlich zu treffen, um Waren zu übergeben, und offizielle Zahlungsdienste zu nutzen – statt der PayPal-Option "Freunde und Familie". Zudem warnen die Behörden davor, Nacktfotos zu versenden, Freundschaftsanfragen von Unbekannten anzunehmen oder intime Handlungen während Videoanrufen mit Fremden vorzunehmen.

Für Medienanfragen steht die Polizeidirektion Märkischer Kreis telefonisch, per E-Mail oder über die offizielle Website zur Verfügung. Die ursprüngliche Warnmeldung wurde über news aktuell verbreitet.

Beide Fälle werden weiterhin von der örtlichen Polizei untersucht. Bürger werden aufgefordert, bei Online-Transaktionen oder dem Teilen persönlicher Inhalte wachsam zu bleiben. Die Behörden informieren weiterhin über sichere Verhaltensweisen, um nicht Opfer ähnlicher Betrugsmaschen zu werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle