NRW eröffnet acht Ehrenkonsulate für engere Bindungen zur Ukraine
Marlene SeifertNRW eröffnet acht Ehrenkonsulate für engere Bindungen zur Ukraine
Nordrhein-Westfalen stärkt Bindungen zur Ukraine mit acht neuen Ehrenkonsulaten
Nordrhein-Westfalen hat seine Beziehungen zur Ukraine durch die Einrichtung von acht neuen Ehrenkonsulaten in der Region weiter vertieft. Der Schritt erfolgt mehr als drei Jahre nach dem russischen Angriffskrieg und unterstreicht das Engagement des Landes für den Wiederaufbau der Ukraine. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte die Solidarität NRWs und bezeichnete den Wiederaufbau als "große Herausforderung, aber auch als Chance für eine langfristige Zusammenarbeit".
Die neuen Ehrenkonsulate, die im April 2026 offiziell eröffnet wurden, haben ihren Sitz in Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Münster. Zu ihren Aufgaben gehören die Förderung wirtschaftlicher Partnerschaften, die Organisation kultureller Veranstaltungen sowie die Vertretung der Ukraine bei offiziellen Anlässen. Jürgen Steinmetz, der zum Ehrenkonsul ernannt wurde, dankte den Unterstützern in der Region und hob das breite Netzwerk hervor, das sich für die Sache der Ukraine einsetzt.
Elmar te Neues, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), betonte die Notwendigkeit anhaltender Solidarität. Für die IHK habe die Stärkung der Ukraine und die Erschließung gemeinsamer Chancen höchste Priorität. Gleichzeitig lobte der ukrainische Botschafter die Ernennung Steinmetz' und bezeichnete sie als Zeichen der vertieften Freundschaft zwischen beiden Nationen.
Ministerin Mona Neubaur beschrieb den Wiederaufbau der Ukraine als eine gewaltige, aber wandlungsstarke Aufgabe. Sie sehe darin eine Möglichkeit für nachhaltiges Wachstum und engere wirtschaftliche Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Ukraine.
Die acht Konsulate fungieren nun als zentrale Knotenpunkte für die Zusammenarbeit zwischen NRW und der Ukraine. Ihre Gründung spiegelt die fortlaufenden Bemühungen wider, den Wiederaufbau des Landes zu unterstützen und dauerhafte Partnerschaften aufzubauen. Durch die Initiative werden wirtschaftliche, kulturelle und diplomatische Austausche voraussichtlich weiter an Dynamik gewinnen.






