Graffiti-Workshop stärkt Teamgeist der Enger Energy-Kids an Grundschule
Patrik WesackGraffiti-Workshop stärkt Teamgeist der Enger Energy-Kids an Grundschule
Grundschule Enger-Mitte bietet seit über zehn Jahren ein Peer-Mediation-Programm an
Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt die Grundschule Enger-Mitte auf ein erfolgreiches Streitschlichterprogramm: Die sogenannten Energy-Kids – speziell ausgebildete Dritt- und Viertklässler – übernehmen alltägliche Aufgaben wie die Pausenaufsicht. Jetzt hat die Schule ihr Angebot um eine kreative Komponente erweitert: einen Graffiti-Workshop für 24 Schülerinnen und Schüler.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Jugend- und Kinderzentrum Enger und den Energy-Kids selbst. Die Finanzierung übernahm die Osthushenrich-Stiftung, sodass die Teilnahme für alle kostenfrei blieb. Geleitet wurden die Workshops von dem freiberuflichen Künstler Juri Lobunko, der bereits den Kleinbahnhof Enger gestaltet hatte.
Über mehrere Tage hinweg lernten die Kinder verschiedene Street-Art-Techniken kennen und setzten sich künstlerisch mit Themen wie Vielfalt, Solidarität und Gewaltfreiheit auseinander. Ziel der Initiative war es, Kreativität, soziale Kompetenzen und kulturelles Engagement der jungen Mediatoren zu fördern. Doch der Workshop brachte noch mehr: Er stärkte den Teamgeist, das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen.
Das Energy-Kids-Programm selbst konzentriert sich auf die gewaltfreie Lösung von Konflikten. Durch die künstlerische Auseinandersetzung erhofft sich die Schule nun, das Verantwortungsbewusstsein und die Zusammenarbeit der Kinder weiter zu vertiefen.
Am Ende des Workshops blieben nicht nur neue künstlerische Fähigkeiten, sondern auch ein gemeinschaftlich gestaltetes Wandbild. Zudem festigte das Projekt die Rolle der Energy-Kids als Gestalter eines positiven Schulklimas. Die Organisatoren planen, an diesen Erfolg anzuknüpfen – mit weiteren kreativen und sozialen Initiativen in der Zukunft.






