05 April 2026, 00:15

Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv Kunst und Musik revolutionierte

Eine große Menschenmenge in einem Raum mit Gemälden an den Wänden und einer Decke darüber, mit Text unten, der "Gesellschaft zur Förderung der Künste" lautet.

Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv Kunst und Musik revolutionierte

Chicks on Speed, ein bahnbrechendes Künstlerkollektiv, wurde bereits 1997 in München gegründet. Die Gründerinnen Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse machten mit ihrem mutigen, interdisziplinären Ansatz schnell Furore. Ihre Arbeit umfasst Musik, bildende Kunst und Performance – und hinterließ nachhaltige Spuren in der deutschen Kultur.

Das Trio fand sich in den späten 1990er-Jahren zusammen und verband Musik mit experimentellen Kunstformen. Im Laufe der Jahre erweiterten sie ihr Schaffen um Malerei, Skulpturen, Collagen, Filme und sogar Textildesigns. Bekannt wurden sie auch für ihre kritischen Kostüme, Körperkunst und Live-Auftritte.

Eine ihrer bemerkenswertesten Kooperationen war die Zusammenarbeit mit Xabier Arakistain, bei der sie internationale künstlerische Positionen am Münchner Marienplatz kuratierten. Die Veranstaltung zog weltweite Aufmerksamkeit auf sich und festigte ihren Ruf als innovative, grenzenüberschreitende Künstlerinnen. Über Ausstellungen hinaus leiteten sie künstlerische Forschungsprojekte und pädagogische Workshops, was ihren Einfluss weiter stärkte.

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Ihr stilistischer Facettenreichtum macht sie einzigartig. Ob durch Klang, Stoff oder Performance – jedes Werk zeugt von ihrer Leidenschaft für Experimentierfreude. Die Fähigkeit, Disziplinen zu verschmelzen, hat sie zu einer prägenden Kraft in zeitgenössischer Kunst und Musik werden lassen.

Chicks on Speed prägen bis heute kreative Diskurse in Deutschland und darüber hinaus. Ihre Verbindung von Musik, bildender Kunst und Performance inspiriert neue Generationen von Künstler:innen. Das Kollektiv bleibt ein zentraler Bezugspunkt für kollaborative, genreübergreifende Projekte.

Quelle