14 April 2026, 16:11

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Menschenrechte

Menschen bei einer Protestaktion gegen die Anti-Kriegsbewegung in Berlin, die eine Straße entlanggehen und Schilder, Banner und Fahrräder tragen, an einem Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen, Skulpturen, Bäumen und einem Laternenpfahl vorbei.

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Menschenrechte

Unter dem Motto *"Menschenrechte verteidigen – Stoppt Merz' Politik" fand am Sonntag in Köln eine Demonstration statt. Rund 1.500 Menschen versammelten sich, um gegen die Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz in den Fragen Migration und Abschiebungen zu protestieren. Die Kundgebung war Teil einer breiteren Welle der Kritik, die auf seine jüngsten Äußerungen zu Deutschlands städtischem Gefüge und Asylpolitik folgte.

Organisiert wurde die Demonstration von einem Bündnis verschiedener Gruppen, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Weitere beteiligte Initiativen waren SOS Humanity, Kölner Spendenkonvoi, Resist Köln sowie Youth for Climate Köln. Obwohl die Veranstalter 500 Teilnehmer angemeldet hatten, schätzte die Polizei die tatsächliche Zahl auf etwa das Dreifache.

Rednerinnen und Redner auf der Kundgebung forderten einen stärkeren Schutz für Asylsuchende sowie eine auf Solidarität gegründete Gesellschaft, in der Migration als Realität anerkannt wird. Zu ihren Forderungen gehörten zudem der Ausbau von Rettungseinsätzen für Geflüchtete auf dem Mittelmeer, gerechtere Wohnraumpolitik und Gerechtigkeit für Palästina. Viele äußerten sich auch kritisch gegenüber der rechtsextremen AfD und sahen deren Aufstieg in Zusammenhang mit Merz' umstrittenen Vorhaben.

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Die Demonstration fand statt, während die Debatten über Deutschlands städtische Identität und Migrationspolitik an Schärfe gewannen. Ähnliche Proteste hatten sich in den vergangenen Tagen in mehreren Städten formiert – ein Zeichen für den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen den Kurs der Regierung.

Die Veranstaltung machte die anhaltenden Spannungen in den Fragen Migration und Menschenrechte in Deutschland deutlich. Mit Tausenden auf der Straße unterstrich der Protest das Ausmaß der Ablehnung gegenüber Merz' Politik. Organisatorinnen, Organisatoren und Teilnehmerinnen betonten erneut ihre Forderung nach einem inklusiveren und unterstützenden Umgang mit Asyl und städtischer Entwicklung.

Quelle