Wuppertals kraftvolle Botschaft: Flashmob gegen Gewalt an Frauen beim One Billion Rising
Nelly GirschnerWuppertals kraftvolle Botschaft: Flashmob gegen Gewalt an Frauen beim One Billion Rising
Wuppertal schließt sich 'One Billion Rising'-Kampagne an: Flashmob gegen Gewalt an Frauen
Diese Woche beteiligte sich Wuppertal mit einem Flashmob am Johannes-Rau-Platz an der weltweiten Aktion One Billion Rising. Die Veranstaltung richtete sich gegen Gewalt an Frauen und lenkte die Aufmerksamkeit auf ein anhaltendes Problem in der Stadt: Allein im Jahr 2025 wurden dort fast 1.000 Fälle häuslicher Gewalt gemeldet – die meisten Betroffenen waren Frauen.
Das Frauenhaus der Stadt ist seit Monaten permanent ausgelastet. Diese anhaltende Überlastung unterstreicht den dringenden Bedarf an Aufklärung und Unterstützung. Die Organisator:innen wählten bewusst einen Wochentag für die Aktion, um auch Schulklassen aus der Region die Teilnahme zu ermöglichen. Andere benachbarte Städte hatten ihre Proteste dagegen zum Valentinstag angesetzt.
Die Teilnehmenden tanzten in Solidarität und schwenkten rote Tücher als Symbol des Widerstands. Die Bewegung, Teil der internationalen One Billion Rising-Initiative, fordert ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt. Zwar beteiligen sich jährlich viele deutsche Städte an der Kampagne, doch gibt es keine zentrale Statistik, die die Teilnahme bundesweit systematisch erfasst.
Der Protest in Wuppertal vereinte Anwohner:innen, Schüler:innen und Aktivist:innen. Er zeigte das Engagement der Stadt im Kampf gegen häusliche Gewalt – auch wenn die Schutzunterkünfte weiterhin an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig erinnerte die Aktion daran, wie viel noch getan werden muss, um Gewalt gegen Frauen nachhaltig zu bekämpfen.
New data reveals the scale of domestic violence in Wuppertal ahead of One Billion Rising protest
Exact figures now show the extent of domestic violence in Wuppertal:
- 996 criminal complaints for domestic violence were filed in 2025.
- The Frauenhaus was fully occupied throughout 2024.
- Frauenberatung & Selbsthilfe supported 1,150 women in the same period.






