Winterradeln boomt: 3.500 Fahrende beweisen Alltagstauglichkeit bei Eis und Schnee
Marlene SeifertWinterradeln boomt: 3.500 Fahrende beweisen Alltagstauglichkeit bei Eis und Schnee
Fahrradkampagne zeigt: Immer mehr Menschen steigen auch im Winter aufs Rad
Die jüngste Aktion "Winterpendeln" hat gezeigt, dass sich immer mehr Menschen für das Fahrrad als Verkehrsmittel in der kalten Jahreszeit entscheiden. Die Kampagne lief von November bis Ende Februar. Die Organisatoren wollten beweisen, dass Radfahren auch in den Wintermonaten eine praktikable Alternative bleibt.
Rund 3.500 Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Deutschland beteiligten sich an der Initiative. Gemeinsam legten sie 2,7 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück – und sparten dadurch etwa sechs Tonnen CO₂ ein.
Besonders erfolgreich schnitt das Team Kreis Unna united ab: Die Mitglieder radelten im viermonatigen Aktionszeitraum fast 38.000 Kilometer und erreichten damit den 8. Platz in der bundesweiten Wertung.
Anja Paechnatz von der Stadtverwaltung Lünen beobachtete einen Wandel im Fahrverhalten. Viele Menschen stiegen nicht mehr nur in den wärmeren Monaten aufs Rad, sondern nutzten es mittlerweile das ganze Jahr über, so die Einsicht der Beamtin.
Die Kampagne unterstrich, dass das Fahrrad auch im Winter ein taugliches Verkehrsmittel ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten, dass sich mit dem Rad lange Strecken zurücklegen lassen – und dabei gleichzeitig Emissionen reduzieren. Zudem festigte die Aktion den Trend, dass Radfahren in Deutschland zunehmend zur ganzjährigen Gewohnheit wird.






