Wesels erstes Iftar-Fest schafft Brücken zwischen Religionen und Kulturen
Tom GießWesels erstes Iftar-Fest schafft Brücken zwischen Religionen und Kulturen
Erstes gemeinsames Iftar-Fest in Wesel fördert interreligiösen Dialog
Am 13. März 2026 veranstaltete Wesel sein erstes gemeinschaftliches Iftar, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe zusammenbrachte. Die Veranstaltung sollte während des heiligen Monats Ramadan den Austausch und das gegenseitige Verständnis fördern. Rund 100 Gäste aus lokalen Vereinen, religiösen Gruppen und der Zivilgesellschaft nahmen an dem Treffen teil.
Der Abend begann mit dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang, geleitet von Julian Agushi von Horizont e.V. Im Anschluss teilten die Anwesenden ein vielfältiges Büfett, das das Ende des Tagesfastens markierte. Das Fasten im Ramadan zählt zu den Fünf Säulen des Islam und besitzt tiefe religiöse Bedeutung.
Vertreter lokaler Gemeinden sprachen über Innenschau, Selbstreflexion und Achtsamkeit in diesem Monat. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte, wie das gemeinsame Essen die Verbundenheit stärkt. Auch Bürgermeister Rainer Benien hob die Bedeutung solcher Begegnungen für den Aufbau gegenseitigen Verständnisses hervor.
Das Iftar wurde gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel organisiert. Besonders gedankt wurde allen beteiligten Gemeinschaften und der Integrationsbeauftragten der Stadt für ihr Engagement bei der Umsetzung der Veranstaltung.
Das Fest bot einen Rahmen für interreligiösen Austausch und Gemeinschaftsbildung. Zwar liegen keine genauen Zahlen zur Teilnahme an ähnlichen Veranstaltungen der vergangenen fünf Jahre vor, doch Wesel blickt auf eine Tradition von Initiativen wie interreligiösen Dialogen und Kulturfestivals zurück. Der Erfolg dieses Treffens könnte künftig weitere gemeinsame Projekte anregen.






