Waldcafé Forellenteich kämpft um seine Gäste – kann das Harz-Traditionslokal überleben?
Tom GießWaldcafé Forellenteich kämpft um seine Gäste – kann das Harz-Traditionslokal überleben?
Waldcafé Forellenteich in Braunlage – ein traditionsreiches Restaurant im Harz – kämpft seit der Übernahme durch die aktuellen Betreiber mit rückläufigen Besucherzahlen. Jan und Petra führten den Betrieb 2017 fort, nach drei Jahrzehnten erfolgreicher Führung durch die Vorgänger. Trotz ihres Engagements haben jüngste Kritik und sinkende Gästezahlen das Paar unter Druck gesetzt.
Vor sieben Jahren übernahmen Jan und Petra das Waldcafé Forellenteich – ein beliebtes Ausflugslokal mit langjähriger Tradition. Ihr aktualisiertes Angebot mit frischen Fischgerichten und Jans selbstgebackenem Brot fand zunächst Anklang bei den Gästen. Doch manche Besucher empfanden Petras Auftreten als abweisend, was zum Verlust Stammkunden führte.
Der Sternekoch Frank Rosin besuchte das Café und stellte fest, dass Petra im Service unsicher wirkte. Ihr mangelnder persönlicher Bezug zu den Gästen beeinträchtigte deren Erlebnis. Petra räumte später ein, dass Stress sie mitunter unfreundlich wirken ließ.
Nach dem Feedback arbeitete Petra an ihrem Umgang mit den Gästen. Bei einem zweiten Testessen zeigte sie sich deutlich aufgeschlossener und herzlicher – eine spürbare Verbesserung. Rosin gab dem Paar daraufhin eine Woche Zeit, um ihr Konzept weiter zu verfeinern.
Für die Zukunft planen Jan und Petra, die Umsätze durch längere Öffnungszeiten und mehr Veranstaltungen zu steigern. Ihr Ziel: das Café wieder zu einem Pflichtziel im Harz zu machen.
Die Zukunft des Waldcafé Forellenteich hängt nun von den Veränderungen ab, die Jan und Petra umsetzen. Ob es ihnen gelingt, durch besseren Service und mehr Gäste die einstige Beliebtheit zurückzugewinnen, wird sich zeigen. Das Paar bleibt entschlossen, den Betrieb erfolgreich zu wenden.






