Vier deutsche Regionen kämpfen um die Olympischen Spiele 2036
Vier deutsche Regionen bewerben sich nun um die Austragung der Olympischen Spiele. München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) offizielle Bewerbungen eingereicht. Damit beginnt ein langer Auswahlprozess, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Besonders hervor sticht die Rhein-Ruhr-Bewerbung durch ihren Fokus auf bestehende Infrastruktur. Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld bieten bereits jetzt Einrichtungen, die kostengünstige und nachhaltige Spiele ermöglichen könnten. Sollte die Region den Zuschlag erhalten, plant sie unter anderem, die Paralympics-Wettkämpfe im Rollstuhlrugby in der Westparkstraße in Krefeld auszurichten. Welche weiteren olympischen Wettbewerbe dort stattfinden könnten, steht jedoch noch nicht fest.
Die lokale Bevölkerung hat ein direktes Mitspracherecht. Im April 2026 stimmen die Bürger Krefelds und 15 umliegender Kommunen in einer Abstimmung darüber ab, ob sie die olympischen Ambitionen des Rhein-Ruhr-Gebiets unterstützen. Das Ergebnis wird die nächsten Schritte der Region im Bewerbungsverfahren maßgeblich beeinflussen.
An der Spitze des DOSB steht Otto Fricke, ein bekannter FDP-Politiker aus Uerdingen. Als Präsident ist er zentral in die Entscheidungsfindung eingebunden und darüber, welche Bewerbung – falls überhaupt – Deutschland vertreten wird.
Der Erfolg der Rhein-Ruhr-Bewerbung hängt von der öffentlichen Zustimmung und der Stärke der vorhandenen Veranstaltungsstätten ab. Ein positives Votum 2026 würde den Weg für weitere Planungen ebnen, darunter die endgültige Festlegung von Austragungsorten wie der Westparkstraße. Die finale Entscheidung des DOSB wird zeigen, ob die Region als offizieller deutscher Kandidat ins Rennen geht.






