24 March 2026, 02:11

SPD in Solingen plant Job-Initiative für Bürgergeld-Empfänger und Asylbewerber

Liniengraph, der die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

SPD in Solingen plant Job-Initiative für Bürgergeld-Empfänger und Asylbewerber

Die SPD-Fraktion in Solingen hat eine neue Initiative vorgeschlagen, um sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten für Bezieher von Sozialleistungen zu schaffen. Das Vorhaben richtet sich an anerkannte Asylbewerber sowie erwerbsfähige Empfänger von Bürgergeld und soll ihnen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Lokale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Im Mittelpunkt der Initiative stehen Tätigkeiten, die nicht in Konkurrenz zu regulären Arbeitsplätzen stehen, sondern bisher unterrepräsentierte oder gesellschaftlich wertvolle Positionen besetzen. Laut SPD werden diese Aktivitäten den Einstieg in das Berufsleben erleichtern und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl stärken. Nichtregierungsorganisationen bringen dabei ihr bestehendes Fachwissen und lokale Netzwerke ein.

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Corinna Faßbender, sozialpolitische Sprecherin der SPD, betonte, dass Arbeit das Selbstwertgefühl, den Tagesablauf und die gesellschaftliche Teilhabe fördere. Der lokale Unternehmer Daniel Weber ergänzte, sinnvolle Beschäftigung helfe Zuwanderern, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, sich besser zu integrieren und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu steigern. Nun muss die Verwaltung ein detailliertes Konzept – inklusive Kostenschätzungen – für die anstehenden Haushaltsverhandlungen ausarbeiten.

Das Vorhaben greift auch Bedenken von Unternehmen zu Fachkräftelücken auf. Durch eine bessere soziale Einbindung erhofft sich die SPD mehr Zusammenhalt in Stadtteilen und Vereinen.

Das Programm setzt auf die Zusammenarbeit zwischen Behörden, gemeinnützigen Einrichtungen und Arbeitgebern. Bei einer Umsetzung könnte es strukturierte Wege in den Arbeitsmarkt für derzeit auf Leistungen angewiesene Menschen bieten. Die endgültige Entscheidung hängt von den kommenden Haushaltsberatungen und dem Machbarkeitsbericht der Verwaltung ab.

Quelle