Solingen schafft neuen Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz
Marlene SeifertSolingen schafft neuen Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz
Solingen startet neuen Ausschuss für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in Berlin
Solingen hat einen neuen Ausschuss ins Leben gerufen, um die Transparenz und die Einbindung der Bürger in die lokale Politik zu stärken. Der Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Chancengleichheit trat am 5. Februar 2026 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Damit löst die Stadt ein zentrales Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. ein.
Die konstituierende Sitzung des Gremiums legte den Grundstein für mehr Offenheit und öffentliche Teilhabe. Ziel ist es, die Kluft zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zu überbrücken und neue Impulse für die Mitgestaltung der Stadt zu setzen.
Den Vorsitz des Ausschusses übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya. Die Gruppe will eine leicht zugängliche Plattform schaffen, auf der Bürger Ideen, Anliegen und Vorschläge einbringen können. Einwohner sind aufgerufen, Themen und Anregungen per E-Mail einzureichen.
Leitprinzipien des Ausschusses sind Offenheit, Rechenschaftspflicht und ein respektvoller Dialog. Anders als in anderen deutschen Städten wie Stuttgart geht Solingen diesen Schritt in Eigeninitiative – seit 2024 sind vergleichbare Gremien bundesweit nicht bekannt.
Indem der Ausschuss Transparenz und direkte Bürgerbeteiligung in den Vordergrund stellt, setzt er ein Zeichen für eine Politik, die näher an den Menschen ist.
Der neue Ausschuss unterstreicht das klare Bemühen, die Bürger stärker in lokale Entscheidungsprozesse einzubinden. Seine Struktur und Ziele spiegeln das Bestreben wider, Politik zugänglicher und bürgernäher zu gestalten. Die Einwohner Solingens erhalten damit einen offiziellen Kanal, um die Entwicklung ihrer Stadt mitzugestalten.
Wie Martins langjährige Unterstützung die neue Transparenzkommission in Solingen geprägt hat
Martins Einsatz für Offenheit in Solingen erfolgte bereits vor der Gründung der Kommission. Seine früheren Vorschläge beinhalteten:
- einen Aufruf für eine Transparenzkommission, um gegen die Undurchsichtigkeit von Unternehmen vorzugehen, mit der Aussage: "Transparenz im Verwaltungshandeln und in der Politik ist wichtiger denn je."
- die Unterstützung einer Begrenzung der Bürgermeister mandat auf zwei Perioden, mit der Begründung, dass wiederholte Wiederwahlen "Intransparenz und Misstrauen" fördern.
- Die Kommission wurde am 5. Februar 2026 gegründet und erfüllt damit ein Kernversprechen der BfS, was Martins langfristige politische Strategie widerspiegelt.






