Instone startet Großprojekte: 1.000 Wohnungen für Düsseldorfs Benrather Gärten
Patrik WesackInstone startet Großprojekte: 1.000 Wohnungen für Düsseldorfs Benrather Gärten
Immobilienentwickler Instone baut Wohnprojekte nach Jahren der Marktflaute aus
Das Unternehmen hat drei große Vorhaben übernommen, darunter ein 15 Hektar großes Gelände in Düsseldorf. Investoren zeigen wieder vermehrtes Interesse – nicht zuletzt wegen neuer Steueranreize im Wachstumschancengesetz 2024.
Wie Geschäftsführer Kruno Crepulja betonte, sei die Nachfrage derzeit außergewöhnlich hoch – ein Zeichen für die Wende in der Branche.
Instones aktuell größtes Projekt sind die Benrather Gärten in Düsseldorf, die von der angeschlagenen Adler Group übernommen wurden. Auf dem Areal entstehen 800 bis 1.000 Wohnungen im mittleren Preissegment, wofür insgesamt 450 bis 500 Millionen Euro investiert werden. Trotz der Dimensionen liegen die Baukosten mit unter 3.000 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
Zudem erfüllt das Vorhaben den QNG-40-Nachhaltigkeitsstandard, einen der höchsten in Deutschland. Inklusive Grundstückskosten belaufen sich Instones Gesamtkosten auf nur 3.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter – deutlich weniger als bei vielen Mitbewerbern.
Neben Düsseldorf hat das Unternehmen zwei kleinere Projekte erworben: Im Nürnberger Luitpold-Quartier entstehen 160 Eigentumswohnungen, im Leipziger Löwitz-Quartier kommen 162 Mietwohnungen hinzu. Die Transaktionen unterstreichen Instones Strategie, den Wohnungsbau angesichts verbesserter Marktbedingungen auszuweiten.
Das Wachstumschancengesetz 2024 hat maßgeblich dazu beigetragen, das Investorenvertrauen zu stärken. Durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten werden Wohnprojekte attraktiver, was Entwicklern wie Instone die Finanzierung großer Bauvorhaben erleichtert.
Mit den jüngsten Übernahmen festigt Instone seine Position im deutschen Wohnungsmarkt. Dank unterdurchschnittlicher Kosten und starker Nachhaltigkeitsstandards ist das Unternehmen gut für weiteres Wachstum aufgestellt. Die neuen Steueranreize und die wachsende Investorennachfrage deuten auf eine stabilere Zukunft für die Branche hin.






