02 April 2026, 10:11

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarz-weißes Bild einer Zugkatastrophe mit Trömmern auf den Gleisen, einer Gruppe von Menschen in der Nähe, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke mit Masten und Dröhten im Hintergrund unter dem Himmel.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter aus Gelsenkirchen wurde am frühen Donnerstagmorgen in Frechen bei einem Zugunfall schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Frechen-Königsdorf, wo der Mann sich in einem gesperrten Bereich aufhielt, als der Zug einfuhr.

Der Unfall passierte in den frühen Morgenstunden, als ein Regional-Express (RE 9) aus Köln den Arbeiter erfasste. Er wurde in einem gefährlichen Abschnitt des Bahnhofs Königsdorf aufgefunden, doch die genauen Umstände sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein, leisteten Erste Hilfe und brachten den Verletzten umgehend in ein Krankenhaus. Seine Verletzungen wurden als schwerwiegend beschrieben.

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Die Strecke der RE 9 war für etwa zwei Stunden gesperrt, was zu Verspätungen bei sieben Zügen mit insgesamt rund 90 Minuten Verzögerung führte. Seit einem tödlichen Unfall an derselben Bahnübergangsstelle im Dezember 2023 – als ein Auto von einem RE 9 erfasst wurde – hat die Deutsche Bahn entlang der Strecke zwischen Aachen und Köln Kameras, Sensoren und eine KI-gestützte Hinderniserkennung installiert.

Die Behörden untersuchen weiterhin, wie der Arbeiter in den gefährlichen Bereich gelangt ist. Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Sicherheitsvorkehrungen am Bahnhof, wo kürzlich automatisierte Überwachungssysteme eingeführt wurden. Der verletzte Mann befindet sich weiterhin im Krankenhaus in Behandlung.

Quelle