03 April 2026, 06:11

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt

Zwei Fußballspieler in Sportkleidung und Helmen, einer fängt einen Ball in der Luft, während er von einem anderen getackelt wird, mit einem unscharfen Hintergrund.

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt

Karim Adeyemi, der 23-jährige Stürmer von Borussia Dortmund und deutsche Nationalspieler, wurde wegen illegalen Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt. Der Fall begann, als Flughafen-Sicherheitskräfte Anfang dieses Jahres in einem Paket, das mit dem Fußballer in Verbindung stand, verbotene Gegenstände entdeckten. Adeyemi räumte später ein, die Ware bestellt zu haben, behauptete jedoch, nicht gewusst zu haben, was sich darin befand.

Der Vorfall ereignete sich 2024, nachdem Adeyemi online eine sogenannte "Mystery-Box" erworben hatte. Ein gemeinsamer Freund des Spielers und seiner Frau, der Schweizer Rapperin Loredana, brachte das Paket nach Griechenland, wo Flughafenbeamte einen Schlagring und einen Elektroschocker darin fanden. Adeyemi gab später zu, die Bestellung getätigt zu haben, betonte aber, er habe nicht vorgehabt, Waffen zu besitzen, und bezeichnete es als Fehler.

Nach dem Fund sah sich Adeyemi mit juristischen Konsequenzen konfrontiert und wurde wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt. Sein Verein, Borussia Dortmund, reagierte, indem er ihn verpflichtete, als Teil seiner Strafe Trainingseinheiten mit Kindern zu leiten. Geschäftsführer Lars Ricken bezeichnete ein Gespräch mit dem Spieler als "gründlich und deutlich in Bezug auf sein Verhalten".

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Trotz der Kontroverse blieb Adeyemi im Fußball aktiv. Er gehörte zum Kader der deutschen Nationalmannschaft, die sich mit einem 6:0-Sieg gegen die Slowakei für die Weltmeisterschaft qualifizierte, blieb während des Spiels jedoch auf der Bank.

Die Geldstrafe und die vom Verein verhängten Maßnahmen beenden den Fall vorerst. Adeyemi, der bisher 11 Länderspiele für Deutschland bestritten hat, setzt seine Karriere bei Borussia Dortmund fort, während der Vorfall als Mahnmal für die rechtlichen Risiken bei Online-Käufen dient. Der Verein hat keine weiteren disziplinarischen Schritte angekündigt.

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