17 April 2026, 14:16

Rheinmetall-Tochter sichert 31-Millionen-Deal für Bradley-Panzer-Reparaturen in den USA

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen und einem Text darüber, der ein Kriegsmotiv suggeriert.

Rheinmetall-Tochter sichert 31-Millionen-Deal für Bradley-Panzer-Reparaturen in den USA

Amerikanische Rheinmetall, Tochter des deutschen Rüstungskonzerns, erhält 31-Millionen-Dollar-Auftrag zur Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern

Die American Rheinmetall, eine Tochtergesellschaft der deutschen Rüstungsgruppe, hat einen Auftrag über 31 Millionen US-Dollar für die Reparatur von Bradley-Schützenpanzern (Infantry Fighting Vehicles, IFV) erhalten. Ziel der Vereinbarung ist der Aufbau von Wartungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe zu den Einsatzgebieten dieser gepanzerten Fahrzeuge. Das Projekt läuft bis März 2027; bis dahin sollen die ersten instand gesetzten Bradley an die Streitkräfte ausgeliefert werden.

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Vergeben wurde der Auftrag vom National Center for Manufacturing Sciences (NCMS). Im Mittelpunkt steht die Schadensbewertung und Reparatur der Bradley-IFV, um lange Transportwege für Wartungsarbeiten zu vermeiden. Der Schritt ist Teil von Rheinmetalls Strategie, sein Dienstleistungsangebot im nordamerikanischen Verteidigungssektor auszubauen.

Bereits im Oktober 2023 hatte das Unternehmen einen weiteren Großauftrag an Land gezogen: eine milliardenschwere Bestellung über 222 radgepanzerte Mannschaftstransportwagen vom Typ Jackal. Trotz dieses Erfolgs verlor die Rheinmetall-Aktie im selben Monat fast 15 Prozent an Wert.

Das Bradley-Reparaturprogramm markiert einen wichtigen strategischen Schritt für die American Rheinmetall. Durch lokale Instandsetzungskapazitäten will das Unternehmen die Reaktionszeiten verkürzen und die Einsatzbereitschaft der militärischen Einheiten verbessern, die mit den Fahrzeugen operieren.

Der 31-Millionen-Dollar-Auftrag hat eine Laufzeit von über drei Jahren und endet Anfang 2027. Sobald die Werkstätten voll einsatzfähig sind, sollen beschädigte Bradley-IFV schneller wieder instand gesetzt werden können. Die Initiative passt zu Rheinmetalls übergeordnetem Ziel, seine Position auf dem US-Verteidigungsmarkt zu stärken.

Quelle