Rheinberg schließt drei Glascontainer-Standorte wegen massiver Verunreinigungen dauerhaft
Patrik WesackRheinberg schließt drei Glascontainer-Standorte wegen massiver Verunreinigungen dauerhaft
Rheinberg schließt drei Glascontainer-Standorte dauerhaft wegen schwerer Verunreinigungen
Die Stadt Rheinberg hat drei Standorte für Glasrecycling-Container aufgrund massiver Verschmutzung endgültig geschlossen. Die betroffenen Stellen in der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße wurden nach wiederholten Fällen illegaler Müllentsorgung entfernt. Der städtische Entsorgungsbetrieb DLB bestätigte, dass die Schließungen auf steigende Reinigungskosten zurückzuführen sind, die durch die feste Vergütung nicht mehr gedeckt werden können.
Ursache des Problems ist ein Anstieg illegaler Müllablagerungen an diesen Standorten. Trotz Warnungen hinterließen Anwohner weiterhin nicht-glashaltige Abfälle, was die DLB zum Handeln zwang. Der Betrieb erhält eine Pauschalzahlung von Der Grüne Punkt für die Pflege der Containerflächen, doch die Mittel reichen angesichts des Ausmaßes der Verunreinigungen nicht mehr aus.
Alternativ stehen weiterhin Container in der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße zur Verfügung. Allerdings hat sich die illegale Müllentsorgung bereits auf die verbleibenden Standorte ausgeweitet. Die Behörden weisen darauf hin, dass es ordnungsgemäße Entsorgungsmöglichkeiten gibt – etwa über die privaten Mülltonnen oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof.
Illegale Müllablagerungen stellen eine Straftat dar und können mit Bußgeldern oder Kosten wegen Verstößen gegen die öffentliche Ordnung geahndet werden. Zudem treiben sie die Abfallgebühren für alle Rheinberger Haushalte in die Höhe. Zeugen werden aufgefordert, Vorfälle beim Ordnungsamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden. Auf der städtischen Website www.rheinberg.de findet sich eine aktuelle Liste aller noch aktiven Glasrecycling-Standorte.
Mit den Schließungen sollen die Kosten gesenkt und der Missbrauch der Recyclinganlagen eingedämmt werden. Den Bürgern stehen zwar weniger Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung, doch bleiben alternative Standorte für die korrekte Nutzung erhalten. Künftig werden Bußgelder und rechtliche Schritte gegen diejenigen ergriffen, die beim illegalen Entsorgen erwischt werden.






