29 June 2026, 16:10

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – trotz Personalmangel

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – trotz Personalmangel

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle auf wichtigen Strecken deutlich reduziert. Der Schritt folgt anhaltendem Personalmangel, insbesondere bei Triebfahrzeugführern. Erste Ergebnisse zeigen einen deutlichen Rückgang der Störungen auf mehreren Hauptverbindungen.

Zwischen Januar und März sanken die spontanen Ausfälle beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) um 71 Prozent. Die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) verzeichnete sogar einen Rückgang um 72 Prozent. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) erzielte mit 82 Prozent weniger kurzfristigen Streichungen die stärkste Verbesserung.

Um den anhaltenden Personalengpass zu bewältigen, haben die Betreiber auf einigen Strecken das Angebot angepasst. Insgesamt verkehren derzeit etwa vier Prozent weniger Züge. Doch die verbleibenden Verbindungen fahren zuverlässiger als zuvor. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 wurden deutlich weniger Züge kurzfristig gestrichen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Die Verkehrsbehörden streben an, bis Dezember 2025 ausreichend Triebfahrzeugführer einzustellen. Ziel ist es, auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Eine vollständige Rückkehr zum ursprünglichen Taktfahrplan ist für 2026 vorgesehen.

Die Reduzierung der kurzfristigen Ausfälle hat bereits zu einer höheren Pünktlichkeit für Fahrgäste geführt. Die Betreiber passen weiterhin die Fahrpläne an und arbeiten daran, die Personallücke zu schließen. Die vollständige Wiederherstellung des regulären Betriebs bleibt das langfristige Ziel.

Quelle