Mönchengladbachs historischer Tiefpunkt: 15 Spiele ohne Bundesliga-Sieg
Patrik WesackMönchengladbachs historischer Tiefpunkt: 15 Spiele ohne Bundesliga-Sieg
Borussia Mönchengladbach steht vor einer schwierigen Saison, nachdem der Verein den schlechtesten Saisonstart seiner Bundesliga-Geschichte hingelegt hat. Mit nur drei Punkten aus acht Spielen bleibt die Mannschaft seit 15 Ligapartien ohne Sieg. Nun plant der Klub einen umfassenden Kaderumbruch bis zum nächsten Sommer.
Während die Leistungen im Pokal noch Hoffnung machen – hier gelangen zwei Siege im DFB-Pokal –, bleibt die Bundesliga-Bilanz ernüchternd. Der letzte Ligasieg liegt bereits 15 Spiele zurück und datiert noch aus der Vorsaison.
Der neue Sportdirektor Rouven Schröder will den Kader bereits im Wintertransferfenster verstärken. Doch dafür werden finanzielle Mittel benötigt. Mehrere Spieler könnten den Verein bereits im Januar verlassen, darunter Linksverteidiger Luca Netz, dessen Vertrag bald ausläuft. Ein Transfer würde es Mönchengladbach ermöglichen, noch eine Ablösesumme zu erzielen, bevor er ablösefrei wechselt.
Weitere mögliche Abgänge sind Rechtsverteidiger Joe Scally, Innenverteidiger Marvin Friedrich, Stürmer Grant-Leon Ranos und Mittelfeldspieler Oscar Fraulo. Auch Torhüter Jonas Omlin gilt als verzichtbar und könnte bei einem passenden Angebot den Klub verlassen.
Schröders langfristiger Plan sieht einen kompletten Kaderneuaufbau bis zum nächsten Sommer vor. Die aktuelle schwache Saison hat diesen Umbruch dringender gemacht. Der unmittelbare Fokus liegt nun darauf, durch Spielerverkäufe im Januar Mittel zu generieren. Der Verein hofft, dass diese Transfers die nötige finanzielle Flexibilität für Verstärkungen schaffen. Ohne Verbesserungen droht der Mannschaft eine weitere Verlängerung der sieglosen Serie in der Bundesliga.






