Millionenraub in Gelsenkirchen: Täter plündern 3.000 Schließfächer mit Gold und Bargeld
Nelly GirschnerPolizeipräsident: Gelsenkirchen-Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Täter plündern 3.000 Schließfächer mit Gold und Bargeld
Ein spektakulärer Raubüberfall auf die Sparkasse Gelsenkirchen-Buer stellt die Ermittler vor ein komplexes Rätsel. Die Täter bohrten sich in den Tresorraum der Bank und brachen über 3.000 Schließfächer auf, aus denen sie Gold, Bargeld und Wertgegenstände im Millionenwert stahlen. Polizepräsident Tim Frommeyer warnte, dass es sich bei den Tätern um erfahrene Kriminelle handelt, die erheblichen Schaden hinterließen.
Die Einbrecher hatten es gezielt auf den Banktresor abgesehen, zwangen Tausende Schließfächer auf und entkamen mit hochwertiger Beute. Frommeyer betonte, dass es sich bei der Gruppe nicht um eine glamouröse Bande wie in Ocean's Eleven handle, sondern um abgehärtete Straftäter, die eine Spur der Verwüstung zurückließen.
Der Polizeichef verwies zudem auf die schiere Menge an möglichen forensischen Spuren, die auf ein größeres Netzwerk von Komplizen hindeuten. Je mehr Personen involviert seien, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit von Fehlern – und genau das könnten die Ermittler ausnutzen. Trotz des Ausmaßes der Tat wurden bisher keine offiziellen Zahlen dazu veröffentlicht, wie viele Beamte an dem Fall arbeiten.
Frommeyer zeigt sich dennoch zuversichtlich, dass die Täter überführt werden. Ihr dreistes Vorgehen und die enorme Menge an gestohlenen Gütern könnten ihnen letztlich zum Verhängnis werden.
Die Behörden setzen weiterhin die Puzzleteile des Überfalls auf die Sparkasse Gelsenkirchen-Buer zusammen. Die Beute, darunter Gold und Bargeld, bleibt vorerst verschwunden, doch Frommeyers Team verfolgt mehrere Spuren. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren – die Polizei ruft Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden.
Polizei verfolgt 600 Hinweise; 140 Schließfächer unberührt
Die Untersuchung des Überfalls auf die Sparkasse in Gelsenkirchen hat an Fahrt gewonnen, nachdem die Polizei mehr als 600 Hinweise von der Öffentlichkeit erhalten hat. Meanwhile, 140 Safe-Deposit-Boxen blieben unberührt, was es den Kunden ermöglichte, auf ihren Inhalt zuzugreifen. Der CEO der Sparkasse, Michael Klotz, bestätigte, dass Termine für diese Kunden ab nächster Woche vereinbart werden.