Maria Carroccio Ricchiuti wird Solingens neue Gleichstellungsbeauftragte
Tom GießMaria Carroccio Ricchiuti wird Solingens neue Gleichstellungsbeauftragte
Ab April übernimmt Maria Carroccio Ricchiuti das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten in Solingen. Die ausgebildete Soziologin mit einem Master in Gemeinschaftsentwicklung bringt jahrelange Erfahrung in der Sozialarbeit und Kommunalverwaltung mit. Ihre Ernennung folgt auf den Weggang von Aldona Fenz, die sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwendet.
Ricchiutis beruflicher Werdegang steht im Zeichen sozialer Inklusion und Gemeinschaftsförderung. Zuvor arbeitete sie als Fachkraft für sozialpädagogische Bildung im Kommunalen Integrationszentrum Solingen. Später war sie als Quartiersmanagerin in Hasseldelle tätig, bevor sie ab Ende 2018 die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" leitete.
In ihrer neuen Funktion wird sie faire Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt in den Vordergrund stellen. Ein zentrales Anliegen ist die Überbrückung der Kluft zwischen gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und der gelebten Realität. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt Ricchiuti auf Zusammenarbeit und offenen Dialog. Sie plant, eng mit der Verwaltung und der Bürgerschaft zusammenzuarbeiten, um Fortschritte zu erzielen.
Ihre Berufung markiert einen Wandel in Solingens Gleichstellungspolitik. Ihr soziologischer Hintergrund und ihre Expertise in der Gemeinschaftsentwicklung werden ihre Amtsführung prägen. Die Stadtverwaltung erwartet, dass sie bestehende Initiativen weiterentwickelt und gleichzeitig neue Strategien für Inklusion und Sicherheit einführt.






