Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln wackelt nach sieben sieglosen Spielen
Patrik WesackKwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln wackelt nach sieben sieglosen Spielen
Der Druck auf Lukas Kwasniok, den Cheftrainer des 1. FC Köln, wächst weiter, nachdem seine Mannschaft ihre sieglose Serie auf sieben Spiele ausgedehnt hat. Das 3:3-Unentschieden im Freitagabend-Derby gegen Borussia Mönchengladbach ließ den Verein knapp über der Abstiegszone schweben. Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte dem Trainer eine klare Rückendeckung und verstärkte damit die Unsicherheit beim Klub.
Der jüngste Rückschlag ereignete sich, als Köln im Rhein-Derby eine Führung verschenkte und sich mit einem Punkt begnügen musste, der die Mannschaft auf Platz 15 in der Bundesliga zurückwarf. Kwasniok, der nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer das Amt übernahm, hat in 17 Spielen bisher nur zwei Siege eingefahren. Seine aktuellen Schwierigkeiten stehen damit in krassem Gegensatz zu seinen früheren Erfolgen mit dem SSV Paderborn in der 2. Bundesliga.
Nach dem Spiel mied Kessler eine uneingeschränkte Unterstützung für den Trainer und erklärte, er werde "eine Nacht darüber schlafen", bevor er Entscheidungen treffe. Er räumte ein, dass die Mannschaft wieder Siege brauche, verschob weitere Gespräche jedoch auf das Wochenende. Kwasniok hingegen beteuerte, er spüre nach wie vor "hundertprozentige" Unterstützung von der Vereinsführung und schwor, um seinen Posten zu kämpfen.
Die Lage könnte sich weiter zuspitzen, falls der FC St. Pauli am Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Eine Niederlage Kölns im nächsten Spiel würde die Mannschaft auf Platz 16 – den Relegationsplatz – zurückwerfen, mit nur noch zehn Spielen, um den Klassenerhalt zu sichern.
Die schwache Form des 1. FC Köln hat den Verein in eine prekäre Situation gebracht, und Kwasnioks Zukunft steht zunehmend infrage. Der Klub muss schnell die Wende schaffen, sonst droht der Abstieg in die untere Tabellenhälfte. Der Trainer gibt sich zwar kämpferisch, doch die Zeit wird knapp, um zu beweisen, dass seine Methoden die Mannschaft in der Liga halten können.






