Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück
Tom GießJürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück
Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit stand im Zeichen der Verbesserung städtischer Dienstleistungen und der Priorisierung der Bürgerbedürfnisse. Während seiner Amtszeit nahm er an 60 Ratssitzungen teil, die insgesamt 260 Stunden Beratungen und Entscheidungen umfassten.
Kleine-Frauns stützte seine Arbeit auf zwei zentrale Grundsätze: "Suche das Wohl der Stadt" und "Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz". Sein Ziel war es, die Kommunalverwaltung in einen serviceorientierten Dienstleister zu verwandeln – mit einem pragmatischen, lösungsorientierten Ansatz.
In seiner Amtszeit nahmen zahlreiche Großprojekte Gestalt an, darunter der Ausbau von Schulen und Sporteinrichtungen, die Neugestaltung des Viktoria-Geländes sowie die Vorantreibung der städtischen Entwicklungsplanung. Besonders betonte er die unverzichtbare Rolle von Ehrenamtlichen, deren Engagement er als "unbezahlbar" für das Gemeinwohl der Stadt bezeichnete.
Für die Zukunft nannte er Modernisierung, Digitalisierung und den Abbau von Bürokratie als die größten Herausforderungen für seinen Nachfolger. Sein Rat war klar: "Bleibt offen, hört den Bürgern zu, trefft klare Entscheidungen und bewahrt auch unter Druck eine stabile Haltung."
Kleine-Frauns hinterlässt eine Stadt mit modernisierter Infrastruktur und einer gestärkten Bürgerbeteiligung. Sein Nachfolger wird die Aufgabe übernehmen, die digitalen Reformen fortzuführen und die Kommunalverwaltung effizienter zu gestalten. Das Erbe des scheidenden Bürgermeisters – der Fokus auf Dialog und die Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements – bleibt prägend.






