18 April 2026, 20:11

Italienische Staatsbahn FS drängt mit Hochgeschwindigkeitszügen auf deutschen Markt

Blaue Linie auf einer Karte von Italien, die eine kreisförmige Zugroute von Rom nach Rom nachzeichnet, mit beschrifteten Städten und Ortschaften entlang des Weges.

Italienische Staatsbahn FS drängt mit Hochgeschwindigkeitszügen auf deutschen Markt

Italienische Staatsbahn FS plant Einstieg in deutschen Fernverkehr

Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) will in den deutschen Fernverkehrsmarkt einsteigen – ein Schritt, der die Vorherrschaft der Deutschen Bahn herausfordern könnte. Der deutsche Konzern hält derzeit rund 95 Prozent des Marktes. FS prüft nun Optionen, um Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland einzuführen.

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Bereits heute ist FS über seine Tochtergesellschaft Netinera im deutschen Regionalverkehr aktiv. Jetzt strebt das Unternehmen eine Ausweitung auf den Fernverkehr an. Medienberichten zufolge könnte FS bis zu 50 Züge im Markt einsetzen.

Die Deutsche Bahn genießt im Fernverkehr seit langem eine quasi-monopolistische Stellung. Ihr größter Konkurrent, Flix, konzentriert sich auf stark frequentierte Strecken wie Berlin–Hamburg sowie Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen. Mit einem Markteintritt von FS würde ein dritter großer Anbieter neben Deutscher Bahn und Flix entstehen.

Konkrete Strecken oder Zeitpläne hat FS bisher nicht bestätigt. Doch die mögliche Einführung von Hochgeschwindigkeitszügen könnte die deutsche Bahnlandschaft grundlegend verändern. Der Vorstoß wäre der erste Einstieg von FS in den deutschen Fernverkehr. Bei Erfolg könnte dies den Marktanteil der Deutschen Bahn schmälern und Reisenden mehr Optionen bieten. Die Pläne des Unternehmens werden noch geprüft; ein offizieller Starttermin steht noch nicht fest.

Quelle