Inklusive Ausbildung im Kreis Herford: Praxisbeispiele und Strategien für Unternehmen
Tom GießInklusive Ausbildung im Kreis Herford: Praxisbeispiele und Strategien für Unternehmen
Veranstaltung zeigt, wie Unternehmen im Kreis Herford Ausbildungen inklusiver gestalten können
Am 20. April 2026 findet von 15:00 bis 17:00 Uhr im Berufskollegzentrum Herford eine neue Veranstaltung statt, die Unternehmen aus der Region aufzeigt, wie sie Ausbildungsplätze inklusiver gestalten können. Organisiert wird die Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft Arbeit & Beruf des Kreises Herford. Eingeladen sind alle regionalen Betriebe, die sich über die Vorteile inklusiver Ausbildungsprogramme informieren möchten.
Eröffnet wird die Veranstaltung offiziell von Landrat Mirco Schmidt. Im Anschluss hält Magdalena Weinsziehr vom Bundesverband Inklusionsunternehmen einen Impulsvortrag zu den Vorteilen inklusiver Ausbildung für Unternehmen.
Lokale Unternehmen präsentieren anschließend Praxisbeispiele erfolgreicher inklusiver Ausbildung: G.-L. Metallbau aus Kirchlengern und Gut Steinbeck aus Bad Salzuflen berichten von ihren Erfahrungen. Die Fallstudien sollen veranschaulichen, wie solche Programme Innovation, Arbeitsklima und wirtschaftliche Leistung steigern können.
In einem World-Café haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen. Zudem stehen Fachleute verschiedener Organisationen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Vermittlung praktischer Strategien für die Einstellung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.
Obwohl für den Kreis Herford keine genauen Zahlen vorliegen, haben in den letzten Jahren in Deutschland Branchen wie Einzelhandel, verarbeitendes Gewerbe, Logistik und Gesundheitswesen vermehrt inklusive Ausbildungen eingeführt.
Die Veranstaltung bietet Unternehmen eine Plattform, um sich über inklusive Ausbildungen und deren Nutzen zu informieren. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Ansätze, um solche Programme im eigenen Betrieb umzusetzen. Die Anmeldung steht allen interessierten regionalen Arbeitgebern offen.






