Inklusionsscheck-NRW 2023: Noch bis September Fördergelder für barrierefreie Projekte beantragen
Marlene SeifertInklusionsscheck-NRW 2023: Noch bis September Fördergelder für barrierefreie Projekte beantragen
Bewerbungen für das Inklusionsscheck-NRW-Programm 2023 noch bis zum 30. September möglich
Das Inklusionsscheck-NRW-Programm nimmt noch bis zum 30. September Bewerbungen für das Jahr 2023 entgegen. Die Initiative fördert Vereine und gemeinnützige Gruppen finanziell, die sich für mehr Barrierefreiheit und Inklusion einsetzen. Im vergangenen Jahr wurden landesweit über 400 Projekte in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 812.000 Euro unterstützt – die höchste Summe seit dem Start des Programms im Jahr 2019.
Die Förderung sieht Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro pro Projekt vor. Gefördert werden können unter anderem Feste, Publikationen, Ausstellungen oder Workshops, die inklusiv gestaltet sind. Auch langfristige Vorhaben, die Hindernisse für Menschen mit Behinderungen abbauen, kommen für eine Unterstützung infrage.
2022 erhielten zwei Projekte des Vereins Special-Fly e.V. aus Viersen eine Förderung: Ein Schwimmangebot, das speziell auf Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen zugeschnitten ist, sowie ein mobiles Snoezelen-Snoezelraum, der durch multisensorische Reize eine beruhigende Wirkung entfaltet.
Bewerbungen müssen online über die Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht werden. Antragen können alle gemeinnützigen Organisationen, die in ihren Gemeinden inklusive Angebote schaffen möchten.
Seit seinem Start im Jahr 2019 wächst das Programm stetig. Da die Fördermittel noch bis Ende September beantragt werden können, haben lokale Initiativen jetzt die Chance, Unterstützung für ihre inklusiven Projekte zu erhalten. Erfolgreiche Antragsteller reihen sich ein in Hunderten von Vorhaben, die bereits dazu beitragen, Aktivitäten in der gesamten Region zugänglicher zu gestalten.






