HSG Krefeld feiert Handball-Premiere in der Yayla Arena mit 5.000 Fans
Patrik WesackHSG Krefeld feiert Handball-Premiere in der Yayla Arena mit 5.000 Fans
HSG Krefeld bereitet erstes Handball-Großevent in der Yayla Arena vor
Zum ersten Mal richtete der HSG Krefeld sein jährliches Handball-Turnier in der Yayla Arena aus. Der Verein, der seit vier Jahren in der 2. Bundesliga spielt, hat sich konsequent im Mittelfeld gehalten – ohne Aufstiegskämpfe oder Abstiegsängste. Die diesjährige Auflage markiert einen wichtigen Schritt: Es ist die erste Ausgabe in der zweiten Liga und zudem in einer deutlich größeren Location.
Die Idee, das Event in die Yayla Arena zu verlegen, stammte vor vier Jahren von Vereinsvorsitzendem Simon Krivec. Trotz der logistischen Herausforderungen zeigt er sich zuversichtlich. Auch Geschäftsführer André Schicks betonte die Bedeutung des Vorhabens und dankte den Fans, während er den Umfang der Organisation hervorhob.
Die Vorbereitungen begannen bereits am Dienstag: Bodenbeläge, Tore und Veranstaltungstechnik wurden in die Arena gebracht. Lokale Partner wie eplan und Fliesen Glaudo unterstützen den Verein mit neuen LED-Werbebanden und der kompletten Event-Infrastruktur.
Das Turnier, das in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet, hat sich längst zu einer Krefelder Tradition entwickelt. Neben dem sportlichen Spektakel geht es auch um die Förderung des Handball-Schiedsrichterwesens und die Unterstützung der Olympischen Bewerbung der Stadt. Stefan Grunwald, seit Juli 2025 Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, begrüßte die Veranstaltung und brachte dabei seine Erfahrungen aus dem Profisport ein – etwa aus seiner Zeit bei der Sparkasse Solingen.
Aktuell belegt HSG Krefeld mit 28 Punkten aus 20 Spielen den sechsten Platz in der 2. Bundesliga. Während Teams wie der ThSV Eisenach um den Aufstieg kämpfen und der HC Emden am Tabellenende steht, hat der Verein in den letzten Jahren Stabilität bewiesen: Platz acht in der Saison 2022/23 und Platz sieben in 2023/24.
Rund 5.000 Zuschauer werden in der Yayla Arena erwartet. Der Wandel des Vereins – von kleinen, familiären Strukturen hin zu einer groß angelegten Produktion – spiegelt seinen Ehrgeiz wider. Sollte diese Auflage gelingen, könnte das nicht nur den sportlichen Ruf Krefelds stärken, sondern auch die Olympischen Bestrebungen der Stadt vorantreiben.






