25 March 2026, 20:10

FDP-Doppelspitze: Strack-Zimmermanns Plan für den Wiederaufstieg nach Wahldebakel

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa

FDP-Doppelspitze: Strack-Zimmermanns Plan für den Wiederaufstieg nach Wahldebakel

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat einen gemeinsamen Führungsantrag für ihre Partei ins Spiel gebracht. Zunächst hatte sie Wolfgang Kubicki mit der Idee angesprochen, der diese jedoch zunächst ablehnte. Die Gespräche über eine mögliche Doppelspitze folgten auf das enttäuschende Abschneiden der FDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg.

Die Partei erreichte 2026 nur 4,4 Prozent der Stimmen und verfehlte damit den Einzug in den Landtag. Während Grüne, CDU, AfD und SPD Zuwächse verzeichneten, blieb die FDP ohne Vertretung im Stuttgarter Parlament.

Strack-Zimmermann sieht in einer doppelten Führungsspitze eine Chance, das Vertrauen innerhalb der FDP wiederherzustellen. Sie betont, dass gegenseitiger Respekt und eine gemeinsame Bereitschaft zur Zusammenarbeit entscheidend für den Erfolg seien. Gerüchte über persönliche Spannungen mit Kubicki wies sie entschieden zurück und bezeichnete ihn als gradlinig, erfahren und in der Lage, eine breite Wählerschaft anzusprechen.

Neben Kubicki nannte sie auch den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne als möglichen Partner. Obwohl Höne vergleichsweise jung ist, bringt er politische Erfahrung mit – und Strack-Zimmermann ist überzeugt, dass seine Generation eine Schlüsselrolle bei der Zukunftsgestaltung der Partei spielen wird. Ihr zufolge könnte die Bündelung ihrer Stärken – zusammen mit denen Kubickis – der FDP helfen, sich von den jüngsten Rückschlägen zu erholen.

Die Idee eines gemeinsamen SpitzenDuos kam erstmals nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf, bei der die FDP mit 4,4 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Umfragen hatten der Partei noch 5 bis 6 Prozent prognostiziert, doch das Endergebnis besiegelte ihren Ausschluss aus dem Parlament. In den vergangenen fünf Jahren hatte die FDP zunehmend Schwierigkeiten, sich gegen die aufstrebende Konkurrenz zu behaupten.

Nun steht die Partei vor der Herausforderung, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen – besonders nach dem Verlust ihrer Landtagsfraktion in Baden-Württemberg. Strack-Zimmermanns Vorschlag einer geteilten Führung zielt darauf ab, interne Gräben zu überbrücken und die Position der FDP zu stärken. Ob Kubicki, Höne oder eine andere Persönlichkeit an ihrer Seite steht: Im Mittelpunkt bleibt der Wiederaufstieg der Liberalen bei künftigen Wahlen.

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