Essen wird zur "Sportstadt für alle" – wie der neue Entwicklungsplan Bewegung fördert
Nelly GirschnerEssen wird zur "Sportstadt für alle" – wie der neue Entwicklungsplan Bewegung fördert
Essen hat einen bedeutenden Schritt hin zu einer aktiveren Stadt gemacht. Der Stadtrat verabschiedete am 25. März 2026 den Abschlussbericht des Integrierten Sportentwicklungsplans (ISEP), der Sport und Bewegung für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich machen und Essen zu einer "Sportstadt für ALLE Menschen" formen soll.
Der ISEP wurde im September 2021 ins Leben gerufen, um die sportliche Beteiligung in der gesamten Stadt zu stärken. In Workshops und Diskussionsrunden brachten sich städtische Fachbereiche, Sportvereine, lokale Initiativen und weitere Akteure ein, um eine gemeinsame Vision für den Sport in Essen zu entwickeln.
Der Plan basiert auf vier zentralen Säulen: der Analyse der aktuellen Situation, der Bewertung bestehender Programme, der Erarbeitung praxisnaher Empfehlungen sowie der Verbesserung der Sportinfrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, öffentliche Räume besser zu nutzen, um niedrigschwellige Bewegungsangebote zu schaffen.
Statt eines starren Regelwerks dient der Abschlussbericht als strategische Leitlinie für künftige Entscheidungen. Die Sport- und Bäder Essen (SBE) wird nun die Vorschläge prüfen, Maßnahmen priorisieren und die nächsten Schritte planen. Die Stadt verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der Sport mit Stadtentwicklung, Schulen und Jugendförderung verknüpft, um eine breitere Wirkung zu erzielen.
Der ISEP bildet einen langfristigen Rahmen für Essens Sportstrategie. Zwar enthält der Bericht noch keine konkreten Maßnahmen, doch er setzt klare Prioritäten, um die Teilhabe zu erhöhen. Die nächste Phase hängt davon ab, wie die SBE und die Stadtverwaltung die Empfehlungen in die Tat umsetzen.






