21 March 2026, 18:11

Düsseldorfer Lehrerin muss 31.000 Euro wegen jahrelanger Gehaltsbetrügerei zurückzahlen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen für Familien teuer machen kann.

Düsseldorfer Lehrerin muss 31.000 Euro wegen jahrelanger Gehaltsbetrügerei zurückzahlen

Eine Lehrerin aus Düsseldorf ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem sie jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungsaufgaben erhalten hatte. Die Zahlungen liefen noch lange weiter, nachdem sie ihre kommissarische Funktion als Schulleiterin aufgegeben hatte – insgesamt summierten sie sich auf über 31.000 Euro. Ein Gericht hat sie nun zur Rückzahlung des Betrags verurteilt und zusätzlich ein Bußgeld verhängt.

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Der Fall begann, als die Beamtin die Überzahlungen nicht bei den Behörden meldete. Vor Gericht behauptete sie, sie habe geglaubt, es handele sich um Nachzahlungen und nicht um laufende Zulagen. Als öffentliche Bedienstete war sie jedoch gesetzlich verpflichtet, das Landesbesoldungsamt über den Fehler zu informieren.

Das Landesbesoldungsamt räumte ein, nicht erklären zu können, warum der Irrtum so lange unentdeckt blieb. Trotz des Versäumnisses wurde die Lehrerin wegen Unterlassens der Aufklärung für schuldig befunden. Das Gericht entschied, dass sie den vollen Betrag von 31.300 Euro in monatlichen Raten von 500 Euro zurückzahlen muss.

Zusätzlich zur Rückerstattung wurde sie zu einer Geldstrafe von mehr als 11.000 Euro verurteilt. Der Fall offenbart eine Lücke in der Kontrolle, da keine Daten darüber vorliegen, wie häufig solche Zulagen fälschlicherweise ausgezahlt werden, nachdem Beamte ihre Positionen verlassen haben.

Die Lehrerin wird die Summe nun über einen längeren Zeitraum abbezahlen und gleichzeitig die finanzielle Strafe tragen. Das Urteil unterstreicht, dass Beamte Zahlungsfehler aktiv korrigieren müssen – selbst dann, wenn administrative Prüfungen versagen. Der Staat hat bisher noch keine Maßnahmen angekündigt, um ähnliche Fälle künftig zu verhindern.

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