Düsseldorf erwartet Chaos: Weihnachtsmärkte, Einkaufsstress und Fortuna-Spiel überlasten die Stadt
Nelly GirschnerDüsseldorf erwartet Chaos: Weihnachtsmärkte, Einkaufsstress und Fortuna-Spiel überlasten die Stadt
Düsseldorf bereitet sich auf massive Menschenmassen am Wochenende vor, wenn die Weihnachtsmärkte öffnen, der vorweihnachtliche Einkaufsrummel seinen Höhepunkt erreicht und ein Heimspiel von Fortuna Düsseldorf zusätzliche Fans in die Innenstadt lockt. Die Polizei warnt vor schweren Verkehrsstaus und rät Besuchern davon ab, am Samstag mit dem Auto ins Stadtzentrum zu fahren.
Sechs offizielle Weihnachtsmärkte sind vom 20. November bis zum 30. Dezember in ganz Düsseldorf geöffnet. Besonders große Besucherzahlen werden am Handwerker Markt auf dem Marktplatz und am Märchenmarkt am Schadowplatz erwartet. Die zentralen Standorte, bekannt für ihre Glühweinstände und festlichen Attraktionen, ziehen traditionell besonders viele Gäste an.
Im vergangenen Jahr führten die Adventssamstage zu massiven Staus, sodass viele Besucher im Stau standen, statt die Märkte zu genießen. Um eine Wiederholung zu vermeiden, hat die Stadt ein neues Verkehrskonzept eingeführt. Damit sollen Staus in der Nähe von Parkhäusern entlastet werden – insbesondere an stark frequentierten Einkaufstagen wie diesem Samstag und dem verlängerten Sonntagsöffnungszeitraum.
Der Düsseldorfer Einzelhandel rechnet in dieser Weihnachtsaison mit Umsätzen von rund 1,1 Milliarden Euro. Für manche Geschäfte macht diese Zeit bis zu ein Viertel ihres Jahresumsatzes aus. Angesichts der erwarteten Hunderttausende Besucher raten die Behörden zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder der Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand. An ausgewählten Parkhäusern wird es kostenlose Parkplätze geben, während die Rheinbahn ihr Angebot ausweitet, um die erhöhte Nachfrage zu bewältigen.
Hinzu kommt das Heimspiel von Fortuna Düsseldorf, das zusätzliche Fans in die Innenstadt bringen wird. Die Polizei betont, dass Autofahrer mit erheblichen Verzögerungen und Frust rechnen müssen, wenn sie ins Zentrum fahren.
Die Kombination aus Weihnachtsmärkten, Vorweihnachts-Einkaufsstress und Fußballspiel wird das Verkehrskonzept Düsseldorfs an diesem Wochenende auf die Probe stellen. Besucher werden aufgefordert, sich frühzeitig zu informieren und auf ÖPNV oder Park-and-Ride-Angebote auszuweichen. Ohne Anpassungen droht eine Wiederholung der Staus vom Vorjahr während der Hauptbesuchszeiten.






