Drei Syrerinnen mit gefälschten rumänischen Ausweisen auf A4 gestoppt
Marlene SeifertDrei Syrerinnen mit gefälschten rumänischen Ausweisen auf A4 gestoppt
Bundespolizisten stoppten in den frühen Morgenstunden einen Fernbus auf der Autobahn A4 in der Nähe von Aachen-Vetschau. Drei syrische Frauen im Alter zwischen 27 und 39 Jahren wurden mit gefälschten rumänischen Personalausweisen aufgegriffen. Die Dokumente fielen sofort als verdächtig auf.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:00 Uhr morgens. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten die Frauen im Bus und erkannten die Fälschungen, denen wesentliche Sicherheitsmerkmale echter Ausweisdokumente fehlten.
Die Frauen wurden vorläufig festgenommen und wegen unerlaubter Einreise sowie Urkundenfälschung angezeigt. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass sie über die Türkei und Griechenland nach Europa gelangt sein könnten. Die Behörden brachten sie später in die Niederlande zurück.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gefälschte Reisedokumente an Grenzübergängen aufzuspüren. Die Frauen wurden aus Deutschland ausgewiesen, während die Ermittlungen zu ihrer Schleuserroute weiterlaufen.
